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Nach Rekordhoch: Zypern drückt US-Börsen

Aktienhändler von Barclays: Die Angst um die Eurozone lähmte die Börse. (Bild: Bloomberg)

Mit 14'563 Punkten erzielte der Dow Jones ein neues Allzeithoch – dann warfen Anleger aber Finanztitel aus ihren Depots.

Veröffentlicht am 25.03.2013

Die Erleichterung über die Rettung Zyperns ist an den internationalen Börsen nur von kurzer Dauer gewesen. Anleger warfen am Montag in Europa und den USA ihre Finanztitel aus den Portfolios. Viele waren mit der Vereinbarung für die Mittelmeerinsel unzufrieden.

Nach Kursgewinnen zum Handelsbeginn schloss der Dow-Jones-Index mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 14'447 Punkten. Im Laufe des Tages hatte es aber noch grössere Verluste gegeben: Der Index pendelte zwischen einem Tief von 14'395 und einem Hoch von 14'563 Punkten.

Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,3 Prozent auf 1551 Stellen. Der Nasdaq-Index fiel ebenfalls um 0,3 Prozent und schloss bei 3235 Zählern. Der Dax schloss mit 7870 Punkten um 0,5 Prozent niedriger.

Wie in Europa standen in New York Titel grosser Banken auf den Verkaufszetteln. Morgan-Stanley-Papiere gaben 0,9 Prozent nach, Bank-of-America-Aktien verbilligten sich um 1,3 Prozent.

Zu den Gewinnern in New York zählten Dell-Aktien, die 2,6 Prozent zulegten. Michael Dell kommen bei der geplanten Übernahme des von ihm gegründeten Computerkonzern zwei schwergewichtige Finanzinvestoren in die Quere. Blackstone und der Investor Carl Icahn legten Angebote vor, die nun von Dell geprüft werden. Die Aussicht auf eine preistreibende Bieterschlacht liess die Anleger zugreifen.

(vst/sda)

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