Die Schweizer Automobilwirtschaft ist mit einem Umsatzvolumen in der Grössenordnung von jährlich 92 Mrd Fr. hierzulande ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Autogewerbe sowie die mit ihm verbundenen Branchen - wie Versicherungen, Banken und Finanzinstitute - sowie das Transportgewerbe, das Carrosseriegewerbe und die Automobilzulieferfirmen beschäftigen derzeit über 255000 Mitarbeitende in insgesamt 21580 Betrieben. Per Ende September des vergangenen Jahres standen in der Schweiz insgesamt übrigens 5,339 Mio Motorfahrzeuge in Betrieb.

2009 war kein Zuckerschlecken

Die Automobilbranche - und zwar Hersteller wie Händler - hat ein schwieriges Jahr 2009 hinter sich. Markteinbrüche von 50 und mehr Prozent machen der Industrie schwer zu schaffen, und ein definitives Ende der Krise zeichnet sich, auch für die Schweiz, noch nicht ab. Im Gegenteil: Verschiedene Hersteller werden auch 2010 hart kämpfen müssen. Dass die eher gedrückte Stimmung nicht unbedingt das Geschäft belebt, liegt auf der Hand. Auf der anderen Seite kann die Wirtschaft nicht auf das Motorfahrzeug verzichten. Ohne die Verkehrsleistungen des Autos und des Nutzfahrzeuges wäre ein Funktionieren unserer Volkswirtschaft undenkbar.

Der Nutzen höher als die Kosten

Die neuesten Studien des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) und des Bundesamtes für Strassen (Astra) belegen, dass der Verkehr in jüngster Zeit mehr Nutzen als Kosten generiert. Das Automobil wird damit auch in Zukunft ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor bleiben. Umso wichtiger wird es sein, Lösungen für die vorhandenen Verkehrsprobleme in der Schweiz zu finden.

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Zudem ist unverkennbar, dass sich die Autohersteller intensiv bemühen, Fahrzeuge zu entwickeln, die einen niedrigeren Verbrauch und damit geringere Emissionen ausweisen. Dank moderner Technik ist es möglich, Autos mit deutlich geringerem Treibstoffverbrauch anzubieten, was entscheidend dazu beiträgt, den CO2-Ausstoss zu reduzieren.