Der Goldpreis klettert von Höchst zu Höchst: Zuletzt kostete die Feinunze schon 1200 Dollar. Grund für die grosse Goldnachfrage ist derzeit vor allem der Goldhunger der Finanzinvestoren, und unter diesen spielen Hedge-Fonds eine wachsende Rolle. Diese kaufen Gold in erster Linie über den Erwerb von Indexfonds (ETF). Das ist denn auch der Grund, weshalb das Volumen des wichtigsten amerikanischen Gold-ETF, des SPDR Gold Share, im bisherigen Jahresverlauf gewaltig angeschwollen ist.

Mit dem Einstieg der grossen Hedge-Fonds in den Goldmarkt ist eine höhere Nachfrage und damit Preissteigerungen programmiert. Risikofreudige Anleger wählen Aktien von Goldexplorern, also von Firmen, die noch nicht mit der Produktion im grossen Stil begonnen haben und damit ein besonders hohes Kurspotenzial aufweisen. Beispiele sind die australische Perseus Mining (Valor 1918487, mit Vorkommen in Ghana und an der Elfenbeinküste) sowie die kanadische Eloro Resources (718897, Vorkommen in Kanada).

Etwas weniger risikofreudige Anleger setzen auf Firmen, die bereits Gold fördern, so die australische Kingsgate Consolidated (646699). Wer das firmenspezifische Risiko ausschliessen und nur an der zu erwartenden Preissteigerung des Edelmetalls partizipieren möchte, wählt einen Gold-ETF, der mit physischem Gold hinterlegt ist und 1:1 den Goldpreis abbildet. An der Schweizer Börse SIX empfehlen sich hier zum Beispiel der ZKB Gold-ETF (Valor 2439100) sowie der Julius Baer Physical Gold Fund (CHF) A (4478123).

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