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Nordkorea-Konflikt sorgt für Verluste in Asien

Nordkorea-Konflikt sorgt für Verluste in Asien
Börse in China: Verliert zum Wochenschluss. Keystone

Die Kurse an den asiatischen Aktienmärkten sinken zum Wochenschluss. In Korea und China hagelt es Verluste. Verantwortlich dafür: das Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea.

Angesichts der weiter wachsenden Spannungen zwischen Nordkorea und den USA haben die Aktienmärkte in Asien am Freitag Verluste verzeichnet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans rutschte 1,6 Prozent ab. Anleger flüchteten sich in als weniger riskant geltende Anlagen wie den Schweizer Franken, den japanischen Yen oder US-Staatsanleihen. «Dies geschieht zu einer Zeit, zu der an den Aktienmärkten ohnehin eine Korrektur fällig ist, so bietet Nordkorea den passenden Auslöser», sagte der Investmentstratege bei AMP Capital in Sydney, Shane Oliver.

Der chinesische CSI300-Index gab 1,3 Prozent nach. Der Hang-Seng-Index verlor zwei Prozent. Der südkoreanische Kospi-Index fiel um 1,9 Prozent. Die japanischen Börsen blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Franken steigt

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag im rhetorischen Schlagabtausch mit Nordkorea nachgelegt. Seine jüngste Erklärung sei womöglich nicht hart genug gewesen, sagte er. Am Dienstag hatte er Nordkorea «mit Feuer und Zorn» gedroht, wie es die Welt noch nicht gesehen habe.

Der Euro wurde kaum verändert mit 1,1767 Dollar gehandelt. Zum Yen notierte die US-Währung bei 108,96 Yen, einem Zwei-Monatstief. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9603 Franken je Dollar und 1,1300 Franken je Euro gehandelt.

(sda/ise/cfr)

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