Die japanischen Aktienmärkte haben sich am Dienstag angesichts der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel erneut schwächer gezeigt. Hintergrund waren der jüngste nordkoreanische Atomtest sowie Hinweise darauf, dass ein neuer Raketentest bevorstehen könnte. Der Stratege Takuya Takahashi von Daiwa Securities bezeichnete es als verständlich, dass sich die Investoren in einer solchen Situation zurückhielten.

Der japanische Leitindex Nikkei ging mit einem Verlust von 0,6 Prozent auf 19'385 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gab 0,8 Prozent nach. Die Börse in Südkorea gab 0,1 Prozent nach. Anleger in China blendeten die Nordkorea-Risiken dagegen aus und griffen bei Aktien zu. Die Börse in Shanghai legte 0,2 Prozent auf 3385 Punkte zu. Anleger spekulieren darauf, dass auf dem Kongress der Kommunistischen Partei Mitte Oktober neue Wirtschaftsreformen verkündet werden.

(reuters/mbü/gku)