Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea treiben Anleger in Gold . Die «Antikrisen-Währung» verteuerte sich am Montag um bis zu 0,4 Prozent auf 1232,73 Dollar je Feinunze.

Der nordkoreanische Raketentest mache Investoren nervös, sagte Analyst Daniel Hynes von der ANZ Bank. Schliesslich sei die Reaktion des US-Präsidenten Donald Trump darauf nur schwer einzuschätzen. «Aber bislang ist es noch nicht in einem Ausmass eskaliert, dass die übermässig besorgt sind.»

Am Wochenende hatte Nordkorea unter Missachtung mehrerer UN-Resolutionen erneut eine Mittelstreckenrakete getestet und damit Proteste und den Ruf nach weiteren Sanktionen ausgelöst . Ausserdem warnte das kommunistische Land, die USA könnten Ziel eines Angriffs werden.

(sda/mbü/me)