Der 542 Milliarden Euro schwere Staatsfonds Norwegens hat seine Engagements im krisengebeutelten Europa weiter deutlich zurückgefahren. Ende 2012 betrug der Anteil an europäischen Anlagen nur noch 48 Prozent. Ein Jahr davor belief er sich noch auf 53 Prozent.

Im Schlussquartal reduzierte der Fonds insbesondere seine Engagements in französischen und britischen Staatsanleihen. Im Gegenzug kaufte er japanische, mexikanische, deutsche und italienische Bonds. In die Euro-Schuldenstaaten Griechenland, Portugal und Irland hat er so gut wie gar nicht investiert.

Wie der Fonds mitteilte, steckte er sein Geld verstärkt in Wachstumsländer in Asien und Amerika. Der Staatsfonds, der sich aus den Öleinnahmen Norwegens speist, ist einer der grössten Investoren weltweit. Er wuchs 2012 nach eigener Auskunft um umgerechnet rund 76 Milliarden Euro. Der Anteil an Aktien im Portfolio stieg von 58,7 auf 61,2 Prozent. Der Fonds hält rund ein Prozent aller Aktien weltweit.

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(muv/jev/sda)