Die Inflation ist wahrscheinlich das grösste Risiko für den Bondmarkt», sagt Quentin Fitzsimmons, Head of Government Bonds bei Threadneedle. Das Dilemma sei, dass die Inflation ansteige und sich gleichzeitig das Wirtschaftswachstum abschwäche. Das bringt die Zentralbanken zunehmend in eine Zwickmühle.

«Problematisch wird es erst, wenn die Inflation über längere Zeit hoch bleibt», relativiert Karsten Linowsky, Bondstratege der Credit Suisse. Die Zentralbanken dürften die Zinsen aber weiter anheben, um die Inflation in den Griff zu bekommen. «Die Europäische Zentralbank hat dies bereits relativ deutlich gemacht.»

Die Inflations- und Zinsängste sowie die schwächeren Wirtschaftsdaten bringen wieder Unsicherheit in den Markt. Zuvor sind die Risikoprämien seit Mitte März gesunken, weil die Rettung der US-Investmentbank Bear Stearns die Anleger an den Finanzmärkten zuversichtlich gestimmt hat, dass das Schlimmste der Finanzkrise bereits überstanden ist.

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Der Appetit der Investoren auf mehr Risiko ist angestiegen, was auch zu einer Rally bei Anleihen von schlechten Schuldnern geführt hat. «Im High-Yield-Bereich ist das Schlimmste vorbei», sagt Erick Müller, Produktmanager Obligationen von Fidelity. Die Preise seien attraktiv, nachdem die direkten Renditen bis gegen 10% angestiegen seien.

High-Yield-Rally bald zu Ende?

Skeptischer ist dagegen Fitzsimmons von Threadneedle. Der Anleihen-Experte hat die jüngste Rally bei den High-Yield-Bonds dazu genutzt, Bonds mit sehr tiefer Bonität zu verkaufen. Denn: «Die Rally dürfte bald zu Ende sein.»

Aus Sicht von Christian Fischer, Senior Credit Analyst von Independent Credit View, dürften sich die Risikoprämien weiter ausweiten. «Vor allem Industrieunternehmen werden Mühe bei der Refinanzierung haben.» Er denkt zum Beispiel an Unternehmen in der Papierherstellung, Chemieunternehmen oder Baufirmen.

Nicht nur bei den Bonds von Schuldnern mit sehr tiefer Bonität dürften sich in diesem Jahr die Ausfallraten erhöhen, sondern auch bei Schuldnern, die eine «Investment-Grade»-Bonität aufweisen. Im Moment sind die Ausfallraten noch immer verhältnismässig tief.

Die Credit Suisse verfolgt eher eine defensive Anlagestrategie, setzt allerdings nicht nur auf Staatsanleihen. «Viele davon sind mittlerweile teuer», so Linowsky. Bevorzugt werden auch Anleihen mit hoher Bonität, besonders im Öl- und Gassektor und Bonds von staatsnahen Betrieben wie beispielsweise der deutschen KfW- Bankengruppe.

Attraktive Sektoren

Für Fitzsimmons von Threadneedle ist bei den Unternehmensanleihen der Sektor Finanz attraktiv, jedoch nur Bonds von Banken mit einer sehr guten Eigenmittelausstattung.

Auch Erick Müller von Fidelity sieht im Bankensektor Chancen: «Wir bevorzugen Retailbanken sowie Bankinstitute, die ihre Investmentbank umbauen», so der Anleihen-Experte. Spannend seien auch die Anlagethemen Rohstoffe und Infrastruktur, besonders in Asien. Dagegen bestehe im Chemiesektor Ungewissheit wegen der Margenentwicklung, wobei es allerdings zwischen den einzelnen Firmen grosse Unterschiede gebe.

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Wegen der höheren Teuerungsgefahr empfehlen die Anleihen-Experten zudem inflationsgeschützte Bonds, mit denen der Anleger von der Inflation proftieren kann. «Der Zeitpunkt ist ideal», meint etwa Müller von Fidelity. Fitzsimmons von Threadneedle sieht ebenfalls Chancen, jedoch nur in ausgewählten Ländern. In den aufstrebenden Märkten seien etwa Brasilien oder Russland interessant.

 

 

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Nachrangige Anleihen haben eine stabilere Rendite als Bankaktien «NG-Titel lsdajfh lsdkfjh sdklfjfgsdfgsdgsfgsgsdgsdfgdfhsdl»

Von der Kreditkrise gebeutelte Banken haben sich nicht nur bei Aktionären frisches Geld besorgt, sondern auch nachrangige Anleihen begeben. Diese Bonds werden im Falle einer Insolvenz erst mit dem Eigenkapital bedient, und sind damit riskanter als übliche Anleihen. Die Analysten der Credit Suisse haben diese Anleihen mit Bankaktien verglichen. Es hat sich gezeigt, dass die Rendite der Nachranganleihen seit 2003 stabiler und höher ist (siehe Grafik). Während die Bankaktien von der Credit Suisse als «neutral» eingestuft werden, sieht sie bei den Nachranganleihen ausgewählter Banken attraktive Investitionsmöglichkeiten. Empfohlen werden «Tier-1»-Anleihen retailorientierter Grossbanken wie zum Beispiel BNP Paribas, Intesa, Unicredito Italiano oder Erste Bank. Solange die Eigenkapitalrendite volatil bleibt und die Dividenden nicht gesichert seien, dürften Anleger in Nachranganleihen mit regelmässigen Couponzahlungen rechnen. (ng)

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