Die Aktien des Industriekonzerns OC Oerlikon sind am Mittwoch auf Talfahrt gegangen. Die Titel des Unternehmens, bei dem der russische Oligarch Viktor Vekselberg Ankeraktionär ist, gaben im Vormittagshandel in leicht schwächerem Marktumfeld um über 5 Prozent ab.

Der Grund für diese Entwicklung sind schlechte Geschäftszahlen für das dritte Quartal, die OC Oerlikon am Mittwochmorgen publizierte. So sank etwa der Konzernumsatz von Juli bis September aufgrund schwächerer Märkte um 13,4 Prozent auf rund 550 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit brach im dritten Quartal um rund die Hälfte auf 37 Millionen Franken ein. «Auf allen Stufen leicht unter den Erwartungen», stufte ZKB-Analyst Armin Rechberger den Quartalsausweis ein.

Prognose bestätigt

Für das Gesamtjahr zeigt sich das Management angesichts des positiven Geschäftsverlaufs in der Kernsparte Oberflächenlösungen aber zuversichtlich, die Prognose zu erreichen. Demnach sollen der Bestellungseingang sowie der Jahresumsatz im Intervall von 2,3 bis 2,5 Milliarden Franken und die operative Marge (Ebitda) im mittleren Zehnerprozentbereich zu erliegen kommen.

Kumuliert für die ersten neun Monate liegen der Bestellungseingang bei 1,8 Milliarden Franken (-9,7 Prozent zum Vorjahreszeitraum) und die Einnahmen bei 1,7 Milliarden Franken (-14,7 Prozent). Die Ebitda-Marge von Januar bis September betrug 13,8 Prozent (-3,7 Prozentpunkte).

(sda/reuters/mbü)