Die US-Börsen haben sich am Dienstag nach dem langen Wochenende mit leichten Abschlägen präsentiert. Ein Grund ist Händlern zufolge der fallende Ölpreis. Schwindende Hoffnungen auf ein Ende der Ölschwemme setzten dem Rohstoff zu. Unsicherheiten über die politischen Turbulenzen in Washington sorgten zudem weiter für Unruhe am Markt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent tiefer auf 21'029 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,1 Prozent auf 2413 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 0,1 Prozent auf 6203 Punkte. Am Montag hatte die Wall Street wegen eines Feiertags geschlossen.

Amazon knackt kurz 1000 Dollar

Von der Konjunkturseite kamen positive Nachrichten. Die US-Verbraucher gaben zu Beginn des zweiten Quartals wieder mehr Geld aus. Dies signalisiert eine anziehende Inlandskonjunktur, die wiederum den Weg für eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank freimachen könnte. Der private Konsum stieg im April um 0,4 Prozent zum Vormonat und damit so kräftig wie seit Dezember nicht mehr.

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Bei den Einzelwerten schoss der Aktienkurs von Protagonist Therapeutics 44 Prozent in die Höhe. Johnson & Johnson will zusammen mit dem Pharmakonzern ein Medikament gegen eine entzündliche Darmerkrankung entwickeln.

Zulegen konnten auch die Papiere von Amazon. Sie stiegen um rund 0,1 Prozent auf 996,7 Dollar. Im Verlauf hatten sie erstmals in ihrer Geschichte über der Marke von 1000 Dollar notiert.

(sda/gku)