Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken. Bis zum Nachmittag waren sie noch auf Kletterkurs gewesen, bis unerwartet hohe Rohöllagerbestände in den USA dem Preisauftrieb ein Ende bereiteten. Am Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 51,74 Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 41 Cent auf 48,12 Dollar.

In den USA sind die Reserven an Rohöl in der vergangenen Woche überraschend stark gestiegen, wie das Energieministerium am Nachmittag mitteilte. Die Bestände seien um 3,1 Millionen auf 461,0 Millionen Barrel geklettert. Volkswirte hatten mit einem schwächeren Anstieg gerechnet. Die Preise für die Sorten Brent und WTI gaben daraufhin um je über 1,50 Dollar nach. Zuvor waren die Ölpreise seit Dienstag um mehr als drei Dollar gestiegen.

Öl der Opec gestiegen

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Dienstag bei 46,08 Dollar pro Barrel gelegen habe. Das waren 1,13 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

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(awp/dbe)