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Online-Möbelhändler Westwing wagt den Börsengang

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Westwing-Mitgründerin Delia Fischer: Sie ist der kreative Kopf beim Online-Möbelhändler.Quelle: Vincenzo Lombardo/Getty

Das erst sieben Jahre alte Unternehmen macht einen IPO. Mit dem Börsengang will Westwing Geld für die Expansion erhalten.

Veröffentlicht am 13.09.2018

Der 2011 gegründete deutsche Online-Möbelhändler Westwing strebt an die Börse. Mit der Ausgabe neuer Aktien im Zuge einer Kapitalerhöhung sollen dem Unternehmen 120 Millionen Euro frisches Kapital in die Kassen gespült werden.

Das Geld soll vor allem für die Expansion eingesetzt werden, wie Westwing am Donnerstag mitteilte. «Mit dem geplanten Börsengang erhalten wir zusätzliches Kapital, das wir dafür nutzen möchten, weiter profitabel zu wachsen», erklärte Gründer und Firmenchef Stefan Smalla. Ein Teil der Erlöse soll aber auch für die Schuldentilgung verwendet werden.

Früher im Besitz von Start-up-Investor Rocket Internet

Berenberg und Citigroup begleiteten den Börsengang der Rocket-Internet-Beteiligung. Nach anfänglichen Verluste schreibt die Firma nach eigenen Angaben seit dem vierten Quartal 2017 operativ (Ebitda) schwarze Zahlen. Im ersten Halbjahr erzielte Westwing bei einem Umsatzplus von 22 Prozent auf 120 Millionen Euro eine bereinigte operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von zwei Prozent.

Westwing gehört früheren Angaben zufolge zum Imperium des Start-up-Investors Rocket Internet, der 32 Prozent der Anteile hält. Weitere Eigentümer sind die schwedische Kinnevik, Access Industries und Tengelmann Ventures.

(sda/mbü)

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