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Devisen
Peking erlaubt direkten Yuan-Franken-Handel

Yuan: Die chinesische Währung darf erstmals direkt gehandelt werden. Flickr/CC/Japanexpertena.se

China gibt grünes Licht für den direkten Handel des Währungspaares Yuan-Franken. Damit sinken die Wechselkurskosten für hiesige Firmen.

Veröffentlicht am 09.11.2015

Die chinesische Währung könnte im Handel zwischen der Schweiz und der Volksrepublik künftig häufiger eingesetzt werden. China lässt ab Dienstag den direkten Handel von Yuan gegen Schweizer Franken auf dem Interbanken-Devisenmarkt zu, wie die Notenbank des Landes am Montag erklärte.

Mit dem Schritt sollen Handel und Investitionen zwischen den beiden Staaten gefördert und die Wechselkurskosten gesenkt werden. Der Wechselkurs darf pro Tag maximal fünf Prozent um den festgelegten Referenzkurs schwanken.

Wichtiger Handelspartner

Mit einem Volumen von umgerechnet 19 Milliarden Euro im Jahr 2014 ist China hinter der Europäischen Union und den USA der drittwichtigste Handelspartner für die Schweiz. Seit Juli gilt ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Ländern.

Anfang 2015 vereinbarten die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die chinesische Zentralbank eine Zusammenarbeit beim Handel mit der chinesischen Währung und Oktober erhielt die China Construction Bank eine Banklizenz in der Schweiz.

(sda/ise/ama)

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