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Peter Friedli: Ärger mit US-Biotechfirma

Osiris Therapeutics: Mangelhaftes Reporting führt zu Delisting.   ZVG

Die Biotechfirma Osiris Therapeutics wurde aus der Nasdaq-Börse eliminiert. Für Risikokapital-Investor Peter Friedli wird das zum Problem: Er ist Hauptaktionär und VR-Präsident.

Von Stefan Barmettler
am 17.05.2017

Peter Friedli, erprobter Risikokapital-Investor mit Zielgebiet USA, hat Ärger mit einer Beteiligung. Die Biotechfirma Osiris Therapeutics aus Maryland, bei der Friedli als Hauptaktionär und VR-Präsident figuriert, wurde am 14. März aus der Nasdaq-Börse eliminiert. Osiris hat für die Jahre 2015 und 2016 keine Jahresabschlüsse mehr publiziert. Auch die Zahlen fürs erste Quartal 2017 sind ausstehend.

Das mangelhafte Reporting respektive das Delisting hat dem Aktienkurs von Osiris zugesetzt. Osiris-Aktionär ist auch Thomas Schmidheiny mit 9 Prozent. Bereits im Frühling 2016 hat die Börsenaufsicht SEC eine Beweisaufnahme eingeleitet, schliesslich leitete das US-Justizdepartment eine «criminal investigation» ein. Friedli und Schmidheiny wollten sich zu den aktuellen Problemen von Osiris nicht äussern.

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