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Südeuropa
Pimco-Anlagechef in Sorge wegen Griechenland

Griechenland: Das Sorgenkind legt auch Pimco-Managerstirnen in Falten.  Keystone

Der neue Pimco-Anlagechef sorgt sich eher um Griechenland als um Russland. Die politische Sicherheit könne durchaus für starke Schwankungen sorgen.

Veröffentlicht am 22.12.2014

Der neue Anlagechef der Allianz-Fondstochter Pimco, Daniel Ivascyn, hält die Auswirkungen der Wirtschaftskrise in Russland auf das Finanzsystem für begrenzt.

«Ausgewählte russische Anleihen bleiben unserer Ansicht nach langfristig werthaltig» sagte der Pimco-Manager in einem Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Sorge um Griechenland

Sorge mache ihm die unsichere politische Lage in Griechenland. «Die politische Unsicherheit kann durchaus stärkere Schwankungen für südeuropäische Anleihen nach sich ziehen.» Zudem rechnet er für das kommende Jahr, wie auch viele andere Experten, damit, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins anheben wird.

Pimco geht es wieder besser

Pimco befinde sich unterdessen in einer guten Verfassung, sagte Ivascyn. Pimco hatte vor allem kurz nach dem überraschenden Abgang von Pimco-Gründer und -Anlagechef Bill Gross Ende September mit deutlichen Mittelabflüssen zu kämpfen gehabt.

Zuletzt hatte sich die Anlegerflucht aus dem Vorzeigefonds Total Return verlangsamt. In der Spitze hatte der Fonds 293 Milliarden an Vermögen verwaltet. Ende November war der Total Return noch 163 Milliarden Dollar schwer.

(reuters/ise)

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