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Finanzen
Ratingagentur senkt Ausblick für Italien

Rom: Italien macht eine Konjunkturflaute und eine Bankenkrise zu schaffen. Keystone

Italien kämpft gegen eine Bankenkrise und musste schon mehrfach seine Defizitziele aufweichen. Nun hat die Ratingagentur Fitch auf auf die anhaltenden Probleme reagiert.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Die Ratingagentur Fitch hat ihren Ausblick für Italien auf negativ nach zuvor stabil gesenkt. Die Einstufung blieb am Freitag bei «BBB+». Den neuen Ausblick begründete die US-Agentur unter anderem mit der politischen Unsicherheit im Lande sowie einem wiederholten Aufweichen der Haushaltsziele.

Die Regierung hat in den vergangenen Jahren mehrfach die Defizitziele angehoben, zuletzt im April. Italien macht eine Konjunkturflaute und eine Bankenkrise zu schaffen.

Höheres Defizit, weniger Wachstum

2017 soll das Bruttoinlandprodukt nur noch um 1,0 Prozent zulegen, gab die Regierung kürzlich bekannt. Bislang war mit 1,4 Prozent kalkuliert worden. Zugleich rechnet Italiens Regierung nun mit einem höheren Haushaltsdefizit. Dieses Jahr werde es bei 2,4 Prozent des Bruttoinlandprodukts statt wie bislang geplant bei 2,3 Prozent liegen, 2017 bei 2,0 statt 1,8 Prozent.

(sda/moh)

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