Die Ölpreise sind am Mittwoch nach stark gestiegenen US-Rohöllagerbeständen deutlich gefallen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 59,67 US-Dollar und damit 1,39 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 77 Cent auf 49,74 Dollar.

Die Rohöllagerbestände in den USA sind laut Energieministerium um 10,3 Millionen auf den Rekordstand von 444,4 Millionen Barrel (je 159 Liter) gestiegen. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg um 3,95 Millionen Barrel gerechnet. Seit Monaten steigen die US-Ölreserven unter anderem wegen der Förderung von Schieferöl immer stärker an.

Opec-Preis geht zurück

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt zurück. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Dienstag bei 56,13 US-Dollar gelegen habe. Das waren 80 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

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(awp/me)