Der Schweizer Aktienmarkt ist nach einem stetigen Auf und Ab mit einem leichten Plus aus dem Handel gegangen. Das Geschehen an den Finanzmärkten war weiterhin von den Schuldenproblemen in der Eurozone geprägt: Nachdem am Freitag das krisengeschüttelte Griechenland seine Übergangsregierung vereidigt hatte, ist nun auch das hochverschuldete Italien dabei, eine Übergangsregierung zu bilden.

Zu Börsenschluss lag der SMI um 0,22 Prozent höher auf 5661 Punkten. Der Index bewegte sich in einer Bandbreite von 5619 bis 5683 Stellen. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) konnte um 0,12 Prozent auf 857 Punkte leicht zulegen und der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 0,09 Prozent auf 5151 Punkte.

Die Bluechips wurden von den Luxusgüteraktien Richemont, die um 2,4 Prozent zulegten. Swatch verzeichneten ein Plus von 1 Prozent. Unter den konjunktursensitiven Aktien waren die Verlierer jedoch in der Überzahl. Grössere Abgaben waren bei Logitech (-1,9 Prozent) oder Geberit (-1,6 Prozent) auszumachen. Weiter gaben Clariant um 0,9 Prozent, Givaudan um 0,6 Prozent oder ABB um 0,5 Prozent nach.

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Auch bei den Finanzaktien waren grösstenteils Kursabgaben zu sehen. Swiss Life büssten am Tag vor der Publikation von Zahlen um 1,2 Prozent ein. Weiter gaben Bâloise um 1,1 Prozent und die Grossbankentitel von Credit Suisse und UBS um 1,1 Prozent respektive 0,5 Prozent nach. Die Aktien des Vermögensverwalters Julius Bär haben den Handel nach dem Zwischenbericht gut aufgenommen, schlossen dann allerdings kaum verändert.

Die Indexschwergewichte Roche (+0,9 Prozent) und Nestlé (+0,3 Prozent) gehörten zu Börsenschluss zu den Gewinnern. Novartis gingen unverändert aus dem Handel.

(tno/sda/awp)