Der Luxusgüterkonzern Richemont bietet der Konkurrenz eine Beteiligung an dem neu entstehenden Online-Modehaus Yoox Net-A-Porter an. «Wir brauchen eine Plattform, die gross genug ist für die Luxusgüterindustrie», sagte Richemont-Präsident Johann Rupert am Montag auf dem Luxusgütergipfel der Financial Times in Monaco.

Er habe mit LVMH-Chef Bernard Arnault und mit Kering gesprochen, sich an dem aus der Fusion der Richemont-Tochter Net-à-Porter mit der italienischen Firma Yoox entstehenden Online-Modehaus zu beteiligen. «Ich will eine Plattform, die offen ist für jedermann. Es liegt nun an ihnen.» Der Markt sei zu gross, als dass er von einer einzelnen Firma dominiert werden könnte.

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Richemont bereit für Fusion von Net-à-Porter mit Yoox

Richemont hatte Ende März einer Fusion von Net-à-Porter mit Yoox zugestimmt. Die Schweizer wollen an der neuen Yoox Net-A-Porter Group, die einen kombinierten Umsatz von 1,3 Milliarden Euro aufweist, einen Anteil von 50 Prozent halten. Die Transaktion soll im September 2015 abgeschlossen werden.

(reuters/le/gku)