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Jim Rogers
Rohstoff-Guru rechnet mit Untergang Nordkoreas

Jim Rogers: Der Starinvestor rechnet mit einem Zusammenbruch von Nordkorea. (Bild: Keystone)

Der Anlageexperte rechnet damit, dass Nordkorea von der Landkarte verschwindet. Der Rohstoffguru bringt sich finanziell in Stellung.

Veröffentlicht am 02.04.2013

Jim Rogers ist auf den Weltuntergang vorbereitet: Der Starinvestor und Rohstoffguru hat sich auf der Internationalen Münzmesse in Singapur mit nordkoreanischen Ein-Unze-Goldmünzen eingedeckt. Das berichtet das «Wall Street Journal» in seiner jüngsten Ausgabe. 

So habe Rogers insgesamt 13 Goldmünzen und viele Silbermünzen von einem Assistenten kaufen lassen. «Er wollte eigentlich mehr Goldmünzen haben. Aber wir hatten nicht mehr da», zitiert die Zeitung einen Mitarbeiter von Korea Pugang Coins. 

Neben Rogers sollen sich laut dem Zeitungsbericht derweil auch andere Käufer für 20 nordkoreanische Münzen, welche mitunter Generäle zeigen, interessiert haben. Der Preis soll dabei mit 2015 US-Dollar deutlich über dem Börsenpreis von 1600 Dollar liegen. Damit aber nicht genug: Selbst Silbermünzen, auf denen Sportwettkämpfe und Sehenswürdigkeiten zu sehen sind, sollen sich grosser Nachfrage erfreut haben.

Trifft der Medienbericht zu, wäre es nicht das erste Mal, dass Rogers nordkoreanische Münzen kauft. «Münzen und Briefmarken sind der einzige Weg, wie ich in Nordkorea investieren kann». Allerdings sieht er für das kommunistische Land keine Zukunft - im Gegenteil: «Irgendwann wird es Nordkorea als Land nicht mehr geben. Dann wird der Wert der Münzen steigen», erklärt Rogers. 

(muv/chb)

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