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Cyberwährungen
Russland arbeitet an Regeln für Bitcoin und Co.

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Bitcoin: Regierungen sind aufgewacht.Quelle: Getty/Chesnot

Russland will den Handel mit Cyberwährungen strenger überwachen. Von einem kompletten Verbot ist nun keine Rede mehr.

Veröffentlicht am 25.01.2018

Russland will den Handel mit Kryptowährungen stärker regulieren, strebt aber kein komplettes Verbot an. Wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte, werde an einem Gesetzesentwurf gearbeitet.

Demnach soll der Handel auf digitalen Handelsplätzen unter bestimmten Bedingungen unterbunden werden. Damit werde das Risiko gemindert, dass digitale Währungen wie Bitcoin für Geldwäsche und andere kriminelle Aktivitäten verwendet werden. Zudem werde die Besteuerung von Geschäften mit Kryptowährungen ermöglicht.

Ähnliche Ziele in den USA und in Europa

Ein generelles Verbot sei aber nicht sinnvoll, da der Handel mit Kryptowährungen bereits weit verbreitet sei. Auch Finanzaufseher in den USA und in Europa wollen nach den Kursturbulenzen bei Bitcoin und anderem Cybergeld die Kryptowährungen stärker unter Kontrolle bringen.

Südkorea hat die Regeln für den Handel bereits verschärft. Das asiatische Land ist eine der Hochburgen der Spekulation mit Cyber-Devisen.

(reuters/gku/mbü)

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