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Multiple Sklerose
Santhera-Arznei bei Pilotstudie wirkungslos

Santhera
Santhera-Labor: Neuer Wirkstoff wirkt nicht besser als Placebo.Quelle: Keystone

Die Pharmafirma hat mit ihrem Schlüsselmedikament einen erneuten Rückschlag erlitten. Die Aktie stürzt ab.

Veröffentlicht am 05.03.2018

Ein erneuter Rückschlag für das Schlüsselmedikament Raxone hat die Aktien der Pharmafirma Santhera aus dem basellandschaftlichen Liesthal am Montag auf Talfahrt geschickt. 

Die Titel fielen um 7,9 Prozent auf 23,80 Franken. Seit Jahresanfang hat das Unternehmen ein Drittel an Wert verloren.  Raxone zeigte in einer Pilotstudie der Phase I/II bei Patienten mit primär progredienter Multipler Sklerose keine bessere Wirkung als Placebo. 

Keine Empfehlung der EMA

Jüngst hatte es bereits der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde ( EMA) abgelehnt, die auch unter dem Namen Idebenone bekannten Arznei zur Behandlung von Muskelschwund (DMD) zu empfehlen. 

Von einer breiteren Raxone-Anwendung hatte sich Santhera einen Umsatzschub versprochen. Das Medikament darf bislang lediglich in Europa gegen die seltene Augenerkrankung LHON eingesetzt werden.

(sda/gku/bsh)

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