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Schwache Exporte belasten Swatch und Richemont

Im Oktober sind die Uhrenexporte um knapp eine halbe Milliarde Franken gefallen. Das sorgt für einen Abwärtssog bei den grossen Uhren- und Luxusaktien.

Veröffentlicht am 22.11.2016

Nach einem unerwartet starken Rückgang bei den Uhrenexporten haben sich die Anleger von den Aktien von Richemont und Swatch getrennt. Die Titel des Genfer Luxusgüterherstellers büssten am Dienstag in einem freundlichen Markt 2,2 Prozent auf 64,40 Franken ein. Swatch sackten um 3,8 Prozent auf 284,80 Franken ab.

Die Schweizer Uhrenexporte beliefen sich im Oktober auf 1677 Millionen Franken, was einem nominalen Rückgang von 16,4 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat entspricht. Real ergab sich ein Minus von 21,6 Prozent. Dabei verbuchten die Regionen Asien, Nordamerika und Europa starke Einbussen.

Überraschend starker Rückgang

Der starke Rückgang überrasche. Eine mögliche Erklärung dafür könnte sein, dass die Uhrenhersteller bewusst auf der Bremse gestanden seien, um die Lagersituation bei den Uhrenhändlern zu entlasten, schrieb Patrik Schwendimann von der Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Richemont hatte im ersten Halbjahr Uhrenbestände bei den Kunden zurückgekauft, was den Gewinn einbrechen liess.

(reuters/ise/gku)

 

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