Der Swiss Market Index (SMI) schloss 5,02 Prozent höher bei 5032,75 Punkten, nahe dem Tageshöchstwert von 5048,08 Punkten. Zwischenzeitlich war der SMI auf ein Tagestief von 4709,71 Zählern gefallen. Der breite Swiss Performance Index (SPI) gewann 4,60 Prozent und schloss auf 4597,72 Punkten.

An Die Kurse der US-Aktien profitierten von erstmals seit langem besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten. Der Schweizer Börse kam zugute, dass sich der Franken am Nachmittag gegenüber dem Euro und dem Dollar markant abgeschwächt hatte.

Am frühen Nachmittag waren die europäischen Börsen nach negativen Gerüchten zu französischen Banken in die Verlustzone abgerutscht, nachdem die Handelsplätze einmal mehr mit einem deutlichen Plus eröffnet hatten.der Spitze der grossen und wichtigen Aktientitel stand jener des Versicherers Zurich Financial Services, der nach einem überraschend guten Zahlenausweis 10,5 Prozent im Plus aus dem Handel ging. Damit konnten die Papiere allerdings nur einen Teil der massiven Kursverluste der vergangenen drei Wochen wieder aufholen.

Banken und Versicherungen legen deutlich zu

Aber auch andere Titel von Versicherungen und Banken konnten nach den massiven Abgaben der Vortage deutlich zulegen. So stieg der Aktienkurs der UBS 10,1 Prozent, derjenige der Credit Suisse 7,7 Prozent und jener der Bank Julius Bär 7,1 Prozent. Der Rückversicherer Swiss Re legte 6,1 Prozent an Börsenwert zu, der Lebensversicherer Swiss Life 4,2 Prozent.

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Auch vom Konjunkturzyklus abhängige Aktienwerte konnten dank der abnehmenden Konjunktursorgen klar zulegen. Allen Voran notierten die in letzter Zeit arg gebeutelten Aktien des Luxuskonzerns Richemont (+8,3 Prozent) und des Uhrenkonzerns Swatch (+8,0 Prozent). Aber auch die Titel der in der Ölbranche tätigen Transocean (+7,9 Prozent) und Weatherford (+6,9 Prozent) und die ABB- (+6,8 Prozent) und Holcim-Aktien (+6,1 Prozent) legten deutlich zu.

Mit der Erholungsbewegung nicht mithalten konnten hingegen der Pharma- und Chemiekonzern Lonza (+1,2 Prozent), der Hörgerätehersteller Sonova (-0,4 Prozent) und der Aromastoffproduzent Givaudan (-0,3 Prozent). Grösster Verlierer war aber die Swisscom, die nach Bekanntgabe der Ergebnisse 0,9 Prozent an Börsenwert einbüsste.

(laf/sda)