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Sorgen
Schweizer Anleger flüchten aus Aktienfonds

Börsenentwicklung negativ: Anleger haben mehrere Sorgen. Keystone

Ängste um einen möglichen Brexit und den nächsten Zinsschritt der Fed lassen Anleger Geld aus Aktienfonds abziehen. Als Alternative wird vor allem in Obligationen- und Geldmarktfonds aufgestockt.

Veröffentlicht am 21.06.2016

Die Sorgen vor einem Brexit und einer Zinserhöhung in den USA schlagen sich auch im Schweizer Fondsmarkt nieder. Im Mai haben Anleger im grossen Stil Gelder aus Aktienfonds abgezogen.

Das Gesamtvolumen der Vermögen, die in Aktienfonds angelegt sind, sank gegenüber April um 833 Millionen Franken. Die Anleger schichteten vor allem in Obligationen- und Geldmarktfonds um. Diesen Kategorien flossen netto 1034 Millionen, respektive 805 Millionen Franken zu. Auch Rohstofffonds verzeichneten einen Zuwachs.

Gesamtvermögen in Fonds gestiegen

Alles in allem wuchsen die in Fonds angelegten Vermögen im Mai um knapp 20 Milliarden auf 894 Milliarden Franken, wie die neuste Fondsmarktstatistik der Swiss Fund & Asset Management Association (SFAMA) und Morningstar zeigt. Dies entspricht einer Zunahme von 2,2 Prozent gegenüber April.

Neben der positiven Börsenentwicklung sei für das Wachstum auch das Erstarken des Dollars verantwortlich, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die führte dazu, dass der Franken-Gegenwert der in Dollar angelegten Gelder stieg. Neu angelegt wurde im Vergleich zum Vormonat dagegen wenig. Die Nettomittelzuflüsse betrugen im Mai nur gerade 340 Millionen Franken.

(sda/gku)

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