Die anhaltenden Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung in der Frage syrischer Chemiewaffen dürfte der Schweizer Börse Auftrieb verleihen. Eine für die Märkte günstigere Lösung sei wohl kaum vorstellbar, sagte ein Analyst am Mittwoch. Auch die Konjunkturaussichten werden zunehmend günstiger eingeschätzt. Nach Wall Street am Vortag tendierten auch die Börsen in Asien fester.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich marginal höher mit 8041 Punkten. Der SMI-Future notierte mit 8046 Zählern unverändert. Am Vortag hatte der Leitindex 1,3 Prozent zugelegt und zum ersten Mal seit fast vier Wochen die Marke von 8000 Punkten überschritten. Am Wall Street hatten die Indizes ihre Gewinne nach dem Börsenschluss in Europa noch ausgebaut.

Die Biotech-Firma Actelion testet in einer spätklinischen Phase III-Studie den Einsatz seines Antibiotikums Cadazolid gegen eine Durchfallerkrankung. Roche vereinbarte mit der Luxemburger Diagnostikfirma Advanced Biological Laboratories (ABL) eine Zusammenarbeit.

Der US-Asset Manager Harris Associates hält 5,1 Prozent an dem Zementkonzern Holcim. Credit Suisse stufte Geberit auf «Neutral» hoch und erhöhte das Kursziel auf 240 Franken.

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Die Elektronikkomponenten-Firma Schaffner stellt für das im September zu Ende gehende Geschäftsjahr 2012/13 einen Anstieg des Umsatzes um einen hohen einstelligen Prozentbetrag sowie eine stabile bis leicht höhere Betriebsgewinnmarge in Aussicht.

(reuters/rcv)