Die Schweizer Börse dürfte am Montag aufgrund uneinheitlicher Vorgaben aus den USA und aus Fernost wenig verändert bis eine Spur höher starten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,1 Prozent höher mit 7974 Punkten. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,3 Prozent fester auf 7980 Punkten.

In den USA hatte ein durchwachsener Arbeitsmarktbericht die Anleger am Freitag verunsichert. Die Aussicht auf einen anhaltenden Geldsegen der Notenbanken dürfte die Märkte aber weiterhin stützen.

Der Pharmakonzern Roche will den Zugang zu Valcyte zur Behandlung von Infektionen mit dem Zytomegalievirus verbessern. Der Preis für Valcyte wird in 138 Entwicklungs- und Schwellenländern bis zu 90 Prozent sinken. Die Virusinfektion kann zu Erblindung und erhöhtem Sterberisiko bei Menschen führen, die mit HIV infiziert sind. Indien hat den Patentschutz für das Brustkrebsmedikament Herceptin von Roche teilweise aufgehoben.

ABB übernimmt die französische Softwarefirma Newron System mit einem Umsatz von weniger als zehn Millionen Dollar.

Der Verwaltungsrat von Schmolz + Bickenbach lehnt das Übernahmeangebot der Beteiligungsgesellschaft Renova des russischen Investors Viktor Vekselberg und der Gründerfamilien ab. Gemäss einer Fairness Opinion der Bank J. Safra Sarasin sei ein Wert von 3,95 bis 5,70 Franken pro Aktie angemessen. Die Aktionärsgruppe bietet dagegen lediglich 2,85 Franken pro Aktie.

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(rcv/reuters)