Die Schweizer Börse ist am Montag kaum verändert in die neue Börsenwoche gestartet. In einem insgesamt an Impulsen armen und lustlosen Handel hat der Leitindex SMI den Tag mit leicht tieferen Notierungen abgeschlossen.

Belastet wurde die allgemeine Stimmung durch die Kurseinbussen bei den Grossbanken, nachdem die Deutsche Bank mit Details zur geplanten Kapitalerhöhung gewisse Verunsicherung im Finanzsektor ausgelöst hatte. Auf der Gegenseite gaben die moderaten Kursgewinne der defensiven Schwergewichte Nestlé und Novartis dem Index Halt.

Insgesamt sei die Luft nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed und den Wahlen in den Niederlanden von letzter Woche für den Moment etwas draussen, erklärten Händler die Zurückhaltung der Anleger.

Grossbanken geben nach

Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,04 Prozent tiefer auf 8695,04 Punkten, nachdem der Index zu Handelsstart gar bis auf 8677 Stellen zurückgefallen war. Der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um moderate 0,03 Prozent auf 9640,19 Zähler.

Unter den 30 wichtigsten Titeln beendeten 16 den Handel als Verlierer, zwölf als Gewinner und zwei (Zurich Insurance, SGS) schlossen unverändert. Die Grossbankentitel der UBS (-0,9 Prozent) und der Credit Suisse (-1,0 Prozent) gaben unter den Blue Chips mit am stärksten nach.

Galenica-Titel unter Druck

Die Galenica-Titel gerieten während des Handels immer deutlicher unter Druck und büssten am Ende 2,8 Prozent ein. Zykliker wie die Papiere von Kühne+Nagel (-1,1 Prozent), von Adecco (-1,0 Prozent) oder Dufry (-0,8 Prozent) schlossen ebenfalls tiefer. Die Partizipationsscheine von Schindler wurden mit 5 Franken je Titel Ex-Dividende gehandelt, gaben allerdings nur um 2,0 Franken bzw. um 1,0 Prozent nach.

Auf der Gegenseite kletterten die Aryzta-Valoren um 5,1 Prozent kräftig in die Höhe. Die Titel verfügen nach der schwachen Vorwoche und vor allem nach dem Absturz im Januar jedoch weiterhin über ein beträchtliches Aufholpotential.

Die Papiere von Novartis und Nestlé dienten mit einem Plus 0,1 Prozent bzw. 0,3 Prozent dem SMI als Stütze. Im breiten Markt fielen die Lifewatch-Valoren mit einem Plus von 3,6 Prozent auf.

(sda/cfr)