Die Schweizer Börse dürfte zum Wochenschluss wenig verändert bis leicht fester eröffnen. Die Vorgaben waren uneinheitlich. Nach dem kräftigen Minus an Wall Street setzte sich in Fernost eine Erholung durch. Die Börse von Tokio legte zu. Auch am Schweizer Markt könnte eine technische Erholung nach dem Kurseinbruch vom Vortag das frühe Geschäft prägen. Eine nachhaltige Erholung ist nach Händlerangaben kaum zu erwarten. «Alles ist etwas angebrieft», so ein Händler.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI mit 7515 Punkten um 0,25 Prozent über dem Vortagesschluss. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,3 Prozent höher auf 7512 Punkten.

Am Donnerstag waren die Kurse ungewöhnlich kräftig gesunken und das führt am folgenden Tag oft zu Käufen auf ermässigtem Niveau. Das setzt aber voraus, dass Anleger akzeptieren, dass sich die Liquiditätsversorgung der Notenbanken irgendwann normalisieren muss und die Fundamentaldaten das gegenwärtige Kursniveau rechtfertigen. In Griechenland steht die Regierungskoalition vor dem Bruch wegen der Schliessung des Fernsehsenders. Einen Finanzierungsengpass hat das Land nach Auffassung der Eurogruppe nicht.

Swiss Life mit Sesselwechseln

In den USA hat die FDA dem Wirkstoff Serelaxin (RLX030) von Novartis einen sogenannten «Breakthrough Therapy designation status» erteilt. Es könnte sich um einen Durchbruch im Bereich Herzmedikamente handeln.

Beim Touristikkonzern Kuoni räumt Konzernchef Peter Rothwell seinen Posten. Finanzchef Peter Meier übernimmt vorübergehend die Führung. Swiss Life baut die Geschäftsführung in Deutschland um. Markus Leibundgut wird per 1. Juli 2013 neuer Chief Operating Officer.

(tno/reuters)
 

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