Die anhaltenden Spekulationen auf eine Straffung der US-Geldpolitik und die neuerlichen Kursverluste an den Märkten in Fernost dürften die Schweizer Börse am Mittwoch belasten. Die Bank Julius Bär berechnete den SMI um 0,4 Prozent niedriger mit 7847 Zählern. Der SMI Future notierte kurz nach Handelsstart um 0,8 Prozent schwächer bei 7801 Punkten. Am Vortag war der Leitindex um 1,2 Prozent gestiegen.

In Japan hatte Ministerpräsident Shinzo Abe die Anleger mit seiner Rede über die künftige Wachstumsstrategie enttäuscht. In den USA halten sich die Marktteilnehmer vor dem am Freitag erwarteten monatlichen US-Arbeitsmarktbericht zurück. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes gilt als Schlüssel dafür, ob und wann die Notenbank FED ihren ultralockeren geldpolitischen Kurs ändert. Erste Hinweise auf den US-Stellenmarkt gibt der Bericht der privaten Arbeitsvermittlung ADP am Mittwochnachmittag. Am Abend wird die Fed zudem ihren Konjunkturbericht, das «beige book», veröffentlichen.

«Auf kurze Frist bin ich Realist»

UBS -Chef Sergio Ermotti lässt sich vom jüngsten Aufschwung an den Aktienmärkten nicht beeindrucken. «Auf kurze Frist bin ich Realist», sagte er am Dienstag auf einer Investorenkonferenz in New York. Das, was er jeden Tag von Kunden höre, biete keinen Grund diese Sicht zu ändern. Gerade reichste Kunden würden weiterhin vorsichtig agieren.

Der Verwaltungsrat von Schmolz+Bickenbach beantragt der Generalversammlung vom 28. Juni eine Kapitalerhöhung im Umfang von 330 Millionen Franken, die von einem Bankenkonsortium bereits fest übernommen worden ist.

Die Industriegruppe Feintool bietet im Rahmen einer Kapitalerhöhung und einer Aktienumplatzierung des Grossaktionärs bis zu 1.494.802 Namenaktien an. Die Preisspanne beträgt 60 bis 75 Franken pro Aktie. Der erste Handelstag der neuen Namenaktien ist für den 21. Juni vorgesehen.

Der Pharmakonzern Novartis hat neue Studiendaten vorgelegt, wonach Gilenya zur Bekämpfung von Multipler Sklerose wirksam ist.

LEM hat den Gewinn 2012/13 um 14,5 Prozent auf 32,6 Millionen Franken gesteigert. Im laufenden Jahr erwartet der Komponentenhersteller operative Margen innerhalb des Zielbereichs von 15 bis 20 Prozent.

(rcv/reuters)