Das Gesamtvermögen der Anlagefonds in der Schweiz ist im Juli gewachsen. Im Vergleich zum Vormonat ist das Vermögen der in der Statistik der von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds um rund 25 Milliarden Franken bzw. 2,8 Prozent auf 894 Milliarden gestiegen, wie die Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA) am Donnerstag mitteilte. Netto seien der Branche Mittel im Umfang von 3,5 Milliarden Franken zugeflossen.

Der Anstieg des Fondsvolumens wird mit der Erholung der Europäischen Börsen nach dem Einbruch im Juni begründet. Entsprechend lagen erstmals seit einigen Monaten wieder die Aktienfonds an der Spitze der Nettomittelzuflüsse (1,53 Milliarden Franken), so die Mitteilung.

UBS ist Top-Anbieter

Obligationenfonds flossen 644 Millionen Franken zu, den Alternativen Anlagen 547 Millionen. Abflüsse gab es bei den Rohstofffonds (-142 Millionen) sowie in geringerem Masse bei den Anderen Fonds (-19 Millionen Franken) und den Immobilienfonds (-2,9 Millionen Franken). In der Reihenfolge der beliebtesten Anlagekategorien insgesamt habe es keine Veränderungen gegeben: Auf Aktienfonds entfallen 40,7 Prozent, auf Obligationenfonds 31,4 Prozent, auf Anlagestrategiefonds 12,2 Prozent und auf Geldmarktfonds 6,5 Prozent.

Die Top-10-Anbieter waren UBS (Marktanteil: 26,3 Prozent), Credit Suisse (16,0 Prozent), Swisscanto (9,2 Prozent), Pictet (5,7 Prozent), BlackRock (5,6 Prozent), GAM (3,5 Prozent), Lombard Odier (2,3 Prozent), Vontobel (1,6 Prozent), UBP (1,4 Prozent) und Zurich (1,4 Prozent), wie der Statistik weiter zu entnehmen ist.

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(awp/dbe/ama)