Die Anlagen der Schweizer Pensionskassen haben sich im dritten Quartal 2012 weiter positiv entwickelt. Im Juli legten die Vorsorgeeinrichtungen ihr Geld besonders rentabel an.

Während der drei Sommermonate Juli bis September legte der Pensionskassen-Index der Grossbank Credit Suisse (CS) 2,77 Prozent zu. Allein im Juli betrug die Zunahme 2,02 Prozent. Der Index erreichte schliesslich den Wert von 132,29 Punkten, ausgehend von 100 Punkten zu Anfang des Jahres 2000.

Die Liquidität der Kassen nahm in dieser Zeit um 7,2 Prozent ab. Vermehrt vertraut wurde in Fremdwährungsobligationen (+9,0 Prozent) und in Aktien aus der Schweiz (+12,2 Prozent) und dem Ausland (16,5 Prozent). Stattdessen liessen die Institutionen häufiger als im letzten Jahr die Finger von Schweizerfranken-Obligationen (-25,1 Prozent) und Immobilien (-20,9 Prozent).

Die Rendite der vergangenen zwölf Monate betrug 6,15 Prozent. Damit hätten die Pensionskassen im Durchschnitt die BVG-Mindestverzinsung drei Monate vor Jahresende bereits um mehr als das Dreifache übertroffen, schreibt die CS weiter.

(vst/aho/sda)

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