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Fokus
Shortlist der Woche: Logitech, Infineon, Nvidia, AMS

Logitech-CEO Bracken Darrell
Logitech-CEO Bracken Darrell spricht an der Bilanzmedienkonferenz.Quelle: Keystone/Thomas Delley

Jede Woche stellen wir Aktien vor, über welche die Finanzwelt spricht – und die Anleger besonders im Auge behalten sollten.

Veröffentlicht am 16.11.2017

Watch: Logitech

Lange hatte Computerzubehörspezialistin Logitech vom Geschäft mit den kabellosen Lautsprechern profitiert. Hier schwächte sich das Wachstum jedoch zuletzt ab. Doch Logitech baut auf andere Stärken: Das Sortiment für Smarthome-Lösungen soll ausgebaut werden. Grösster Wachstumsmarkt ist Asien. Das bevorstehende Weihnachtsquartal, in dem Logitech 12 Prozent wachsen will, sollte auch an der Börse wieder für Schwung sorgen.

Buy: Infineon

Der deutsche Chiphersteller profitiert vom Digitalisierungstrend. Die wichtigsten Kunden kommen aus der Automobilbranche.  Infineon hat das Ziel, schneller zu wachsen als der Markt. Obwohl sich die Branche konsolidert, will das Unternehmen unabhängig bleiben und sieht sich eher als Käufer denn als Übernahmekandidat. Das Geschäft mit Industriehalbleitern soll ausgebaut werden. Die Aktien sind mit einem KGV 24 nicht mehr ganz billig, doch es gibt noch Raum nach oben.

Buy: Nvidia

Chiphersteller und Gaming-Experte Nvidia macht im Moment alles richtig. Im dritten Quartal konnte die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Mehr als 1200 Unternehmen, darunter alle grossen Cloud-Anbieter und Server-Hersteller, nutzen mittlerweile Nvidias Inference-Plattform. Auf dem aktuellen Niveau sind die Aktien aber kein Schnäppchen mehr (KGV von 47 für 2018). Investierte Anleger bleiben an Bord, risikofähige Investoren können den Einstieg immer noch wagen.

Buy: AMS

Die doch eher überraschend starke Nachfrage nach dem iPhone X in Asien hilft AMS, die selbstgesteckten Ziele fürs vierte Quartal zu übertreffen. Die Analysten von Vontobel sind jedenfalls zuversichtlich und haben entsprechend das Kursziel von 94 auf 115 Franken erhöht. Die angekündigte Zusammenarbeit mit Sunny Opotech sollte helfen, den Marktzugang in China zu den Smartphone-OEM Huawei, Vivo und Oppo zu verbessern.

 
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