Die Schweizer Börse dürfte den Trend der New Yorker Leitbörse aufnehmen und schwächer beginnen. Die Erklärung des Präsidenten der Fed von San Francisco, John Williams, die US-Notenbank könnte ihre Bond-Ankäufe zum Jahresende einstellen, dürfte auch die Anleger an den europäischen Börsen zum Nachdenken darüber bringen, wie lange die weitgehend liquiditätsgetrieben Hausse anhalten wird.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,2 Prozent leichter mit 8240 Punkten. Der SMI-Future sank im frühen Handel um knapp 30 Punkte oder rund 0,3 Prozent auf 8225 Zähler. In Tokio erholte sich der Nikkei nach einem schwachen Handelsstart und legte 0,7 Prozent zu. Der Shanghai-Composite stieg um 0,7 Prozent.

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Im Fokus der Anleger dürften im Tagesverlauf unter anderem die von der Universität Michigan und Thomson Reuters vorgelegten Daten zum Verbrauchervertrauen im Mai stehen, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Analysten rechnen mit einem Anstieg auf 78 Punkte.

Nach dem Kurssprung im Gefolge des Jahresabschlusses am Vortag hoben eine Reihe von Banken das Kursziel für die Richemont-Aktie an. Deutsche Bank stufte die Sonova-Aktie auf «Hold» von «Sell» hoch. Der Konzern legt nach Pfingsten seine Bilanz für das erste Quartal vor.

Die Rating-Agentur Fitch bestätigte ihre Einstufungen für Credit Suisse und UBS. Die Aussichten der beiden Grossbanken wurden mit stabil bewertet.

(tno/aho/reuters)