Die schwachen Vorgaben aus Asien dürften die Schweizer Börse am Montag ins Minus ziehen. Händler erklärten, nachdem der Markt am Freitag einen der stärksten Tagesanstiege des Jahres verzeichnet hatte, dürfte die Anleger nun Gewinne einfahren.

Die Bank Julius Bär berechnete den SMI vorbörslich um 0,8 Prozent tiefer mit 8438 Punkten. Der SMI-Future sank um ein Prozent auf 8420 Zähler. Am Freitag hatte der Leitindex 2,8 Prozent zugelegt.

Nur zwei Titel blieben fest

In Tokio fiel der Nikkei-Index N225 um 1,7 Prozent auf 17'586 Punkte. Der Shanghai Composite SSEC gab 0,4 Prozent auf 3082 Zähler nach.

Mit Ausnahme von Richemont und Roche gaben sämtliche Werte nach. Die Titel des Pharmakonzerns wurden nach guten Studiendaten 0,8 Prozent höher indiziert. Das Prüfmedikament Ocrelizumab erreichte in einer Studie bei Patienten mit einer Form von Multipler Sklerose ihr Hauptziel. Die Behandlung mit Ocrelizumab verzögert das Fortschreiten der Behinderung. Die Aktien des Rivalen Novartis dürften dagegen trotz guter Studienergebnisse nachgeben.

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UBS wurden tiefer gestellt. Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Untersuchung gegen UBS, Julius Bär und eine Reihe ausländischer Banken eingeleitet. Die Weko verfüge über Anhaltspunkte, dass unter den Banken möglicherweise unzulässige Wettbewerbsabreden im Handel mit Edelmetallen getroffen wurden.

(reuters/chb/ama)