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Sophia Genetics: Das nächste Schweizer Unicorn

Jurgi Camblong, CEO von Sophia genetics
Jurgi Camblong, CEO von Sophia Genetics: «Bald wollen wir in allen Ländern präsent sein».Quelle: Keystone .

Die Waadtländer Softwarefirma überholt IBM in der datengesteuerten Medizin. 2019 soll es an die Börse gehen.

Von Bernhard Fischer
am 21.03.2018

Das Gen-Analyse-Unternehmen Sophia Genetics mit Sitz in Saint-Sulpice bei Lausanne beabsichtigt in eineinhalb Jahren den Börsengang. «Ende 2019 wollen wir an die Börse gehen», sagt der Chef und Firmengründer Jurgi Camblong zur «Handelszeitung».  

 

Die Basis dafür ist gelegt: Seit März erhält Sophia Genetics Gen-Daten von 415 Krankenhäusern in 58 Ländern. «Bald wollen wir in allen Ländern präsent sein», kündigt Camblong an. Die Zahl der Gen-Probanden ist innert weniger Jahre auf 10000 Patienten pro Monat angestiegen. Die gesammelten Daten werden von Ärzten und Wissenschaftern zur Therapie und Medikamentenentwicklung verwendet.  

 

Sophia überholt Watson 

 

Damit ist Sophia Genetics zum globalen Leader in der datengesteuerten Medizin aufgestiegen und hat Giganten wie IBM mit der Plattform Watson überholt. Zu den grössten Kunden von Sophia Genetics gehören nicht nur Krankenhäuser, sondern auch die beiden Basler Pharmariesen Roche und Novartis. Auch finanziell erfüllt das Schweizer Softwareunternehmen alle Anforderungen, um den Weg aufs Börsenparkett zu meistern. 

 

Grossinvestoren von Rang und Namen  Hinter dem Unternehmen stehen die grössten Investoren der Biotech- und Technologiebranche. Über sieben Grossaktionäre und viele kleinere Geldgeber sind in die Firma investiert, darunter Privatinvestoren, Fonds und börsenkortierte Firmen. Etwa Balderton, Invoke sowie der belgische Milliardär und Omega-Pharma-Gründer Mark Coucke.

 

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