Eine weitere Woche im Depot mit klarer Outperformance gegenüber dem breiten Aktienmarkt mit dem SMI. Der kursmässige Ausrutscher im Portfolio vor drei Wochen mit einem Rückfall der Wertentwicklung seit dem Jahresanfang auf die Nulllinie ist mit einer Wochenperformance von 1,7 Prozentpunkten wieder ausgeglichen. Da der SMI per Wochenfrist lediglich um 1,1 Prozent klettern konnte, verringerte sich der Abstand zu Schweizer Blue Chips noch weiter.

Nach der Präsentation der 2013er-Zahlen entwickelte beispielsweise Ypsomed in den letzten Tagen etwas Kursdynamik. Das Medizintechnikunternehmen konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 13,0 Prozent auf 276,3 Millionen Franken ausbauen und den Gewinn je Aktie auf 1.08 Franken annähernd verzehnfachen. Der Ausblick ist vielversprechend. Im laufenden Jahr 2014/15 soll der Umsatz erneut um rund 10 Prozent steigen, der operative Gewinn wird möglicherweise um etwa 40 Prozent zulegen. Der Nettogewinn könnte dadurch sogar noch leicht überproportional um geschätzte 45 Prozent auf etwa 1.55 Franken je Aktie ansteigen. Mit einem 55er-KGV ist der Titel zwar alles andere als niedrig bewertet, aber die Wachstumsraten sind immer noch enorm.

Schmolz + Bickenbach vor dem Ausbruch

Schmolz + Bickenbach zählt wie schon in der Vorwoche zu den Gewinnern im von thescreener.com automatisiert für stocksDIGITAL geführten Musterdepot. Der Stahlkonzern macht es dabei wirklich spannend. Schon vor einer Woche wies stocksDIGITAL an dieser Stelle auf die vielversprechende Spekulation bei Schmolz + Bickenbach und auf einen Ausbruch aus der Trading Range hin. Die Aktie konnte in den letzten Tagen um rund 4 Prozent zulegen, und auch die obere Begrenzungslinie der Handelsspanne ist nun wieder erreicht. Knackt die Aktie diese Zone im Bereich von 1.50 Franken, könnte sich daraus eine neue Kursdynamik entwickeln. Trotz der Gewinne der letzten Tage steigen spekulativ orientierte Anleger noch ein.

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Forbo Holding konnte ihre Trading Range vor wenigen Tagen sogar zwischen 900 und 950 Franken nach oben verlassen. Wie erwartet, nahm die Aktie danach sogar die 1000-Franken-Marke rasch ins Visier, drehte aber kurz vor dieser wichtigen psychologischen Hürde wieder leicht nach unten ab. Die Spannung bleibt hier im Spiel – möglicherweise wird die Aktie den Kurs von 1000 noch vor der Präsentation der Halbjahreszahlen am 19. August knacken.

Autoneum bildet Unterstützung aus – Anleger setzen auf einen Rebound

Autoneum konnte per Wochenfrist ebenfalls gewinnen. Die Aktie des Autozulieferers konsolidiert jedoch nach dem rasanten Lauf im 2013 und dem Hoch im März zusehends. Dabei bildete sich inzwischen eine deutliche Unterstützungszone um 175 Franken aus. Da der Titel von dort in den letzten zwei Monaten schon mehrmals um schnelle 5 bis 10 Prozent nach oben drehen konnte, nutzen kurzfristig orientierte Anleger das aktuelle Kursniveau zur Spekulation auf einen erneuten Rebound von der genannten Marke.