Szenario Gesamtmarkt: Aus charttechnischer Sicht steigt beim SMI die Spannung. Der Leitindex nähert sich immer mehr der Spitze einer Dreieckskonstellation. Dort kommt es nicht selten zu impulsartigen Ausschlägen – nach oben oder unten. Noch herrscht unter den Marktteilnehmern keine Einigkeit darüber, in welche Richtung es für die heimischen Blue Chips gehen wird. Auch die laufende Berichtssaison konnte bis dato den entscheidenden Impuls nicht liefern. Erst am 7. August wird die Zahlenflut mit der Semesterbilanz des Indexschwergewichts Nestlé ihren Höhepunkt erreichen.

Das Produkt Im Derivatehandel an der SIX zählte in den vergangenen Tagen ein Knock-out-Put (ISIN CH0238744822) der ZKB zu den Umsatzspitzenreitern. Mit diesem Warrant setzen Anleger beim SMI gehebelt auf das Durchbrechen der unteren Dreieckslinie. Allerdings nehmen sie dafür ein stattliches Risiko in Kauf: Der Schein mit Laufzeit bis 19. September verfällt wertlos, sobald der SMI den Knock-out bei 8850 Punkten touchiert. Insofern ist Gefahr im Anzug, falls der Index das skizzierte Dreieck nach oben durchbrechen sollte.

USD/CHF: Wichtige Charthürden geknackt

Szenario Einzelwert: Swatch, Roche, Givaudan – die Liste von heimischen Unternehmen, denen im ersten Halbjahr die Franken-Stärke zu schaffen machte, liesse sich noch weiter fortsetzen. Insofern dürfte mancher Top-Manager beim Blick auf die jüngste Entwicklung des Devisenpaares USD/CHF aufatmen. Auf Sicht von drei Monaten legte der Greenback gegenüber dem Franken um 2,7 Prozent zu. Dadurch hat sich das Chartbild deutlich aufgehellt. Dem Dollar ist es gelungen, über die 200-Tage-Linie zu klettern. Ausserdem liess die US-Valuta den horizontalen Widerstand bei 0.90 Franken hinter sich.

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Das Produkt: Mit einem Mini-Future Long (ISIN CH0138605818) können Anleger darauf setzen, dass der Dollar seine Aufholjagd fortsetzen wird. Dieses Produkt partizipiert mit einem Hebel von aktuell 11,3 an Zugewinnen beim Währungsduo USD/CHF. Von zentraler Bedeutung ist dabei der dynamische Stop-Loss bei 0.8424 Franken. Sollte der Dollar auf diese Marke abtauchen, verfällt der Mini-Future vorzeitig. Anleger müssen sich dann mit einem kleinen Restwert begnügen. Aufgrund dieser Wirkungsweise verliert das Derivat überproportional an Wert, sobald der zugrunde liegende Wechselkurs nachgibt.