Szenario Gesamtmarkt Und wieder ist es nichts geworden mit dem neuen Allzeithoch beim SMI. Anstelle der Rekordglocken ertönten in den vergangenen Tagen die Alarmsirenen an der Börse. Für Verunsicherung sorgte die überraschende Abwertung des chinesischen Yuan. Die damit verbundenen Sorgen um die Exportwirtschaft drückten den Leitindex zwischenzeitlich unter die Marke von 9200 Punkten. Nach einem kurzen Test der 100-Tage-Linie drehten die 20 Blue Chips jedoch nach oben. Am Donnerstagvormittag notierte der Index bereits wieder bei rund 9370 Zählern. Insofern ist aus charttechnischer Sicht nicht viel passiert – es bleibt bei einer übergeordneten Seitwärtsbewegung.

Das Produkt In Kombination mit einem erhöhten Volatilitätsniveau spricht diese Konstellation für das Discount-Zertifikat (ISIN CH0279930330). Hält der SMI bis zum 18. März 2016 sein aktuelles Niveau, wirft dieses UBS-Derivat eine Rendite von 5,33 Prozent p.a. ab. Sollte der Basiswert per Verfall auf oder über dem Cap von 9500 Punkten zu finden sein, endet das Investment mit dem maximalen Ertrag von 8,58 Prozent p.a. Auf weitere Avancen müssten Anleger verzichten. Im Gegenzug räumt das Produkt einen Preisabschlag von gut 3 Prozent auf den aktuellen Indexstand ein. In diesem Umfang ist das Zertifikat per Laufzeitende vor Verlusten teilgeschützt.

Euro arbeitet sich nach oben

Szenario Einzelwert Auf Sicht von einem Monat steht für das FX-Duo EUR/CHF ein Plus von rund 4 Prozent zu Buche. Dank dieser Avancen hat sich das Chartbild für den Euro deutlich aufgehellt. Zunächst konnte er den starken Widerstand bei 1.08 Schweizer Franken überwinden. Wenig später lugte der Devisenkurs auch noch über die 200-Tage-Linie. Sollte der Euro den nachhaltigen Sprung über diesen gleitenden Durchschnitt schaffen, könnte dies aus technischer Sicht den Grundstein für eine längere Aufwärtsbewegung legen.

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Das Produkt Mit einem Long Mini-Future (ISIN CH0267738802) setzen Anleger auf dieses Szenario. Das Vontobel-Papier partizipiert mit einem 11er-Hebel an steigenden Eurokursen. Der dynamische Stop Loss des Open-End-Derivats liegt momentan bei etwas mehr als einem Franken und damit 7,5 Prozent unter der Notierung des Basiswertes. Trotz dieses komfortablen Abstands verliert der Mini-Future deutlich an Wert, falls das Gespann EUR/CHF nachgibt. Touchiert oder unterschreitet das Duo die Stoppmarke, verfällt der Schein vorzeitig. In diesem Szenario müssten sich Anleger mit einem geringen Restwert begnügen.