Szenario Gesamtmarkt Bis auf 9080 Punkte ging es im jüngsten Aufschwung mit dem SMI nach oben, dann war erstmal Schluss. Erneute Unruhen an den internationalen Märkten verhinderten zum wiederholten Mal einen nachhaltigen Ausbruch über die psychologisch wichtige Marke. Halt fanden die 20 heimischen Blue Chips erst wieder im Bereich von 8800 Punkten. Hier befindet sich eine breite Unterstützungszone, die in diesem Jahr schon mehrfach zum Einsatz gekommen ist. Unterstützung bekommen die heimischen Grosskonzerne von Seiten der Schweizerischen Nationalbank (SNB). In einem Interview stellte SNB-Chef Thomas Jordan klar, dass er zur Schwächung des Frankens auch künftig am Devisenmarkt aktiv werden kann: «Wir sind überzeugt, dass die Interventionen ihren Zweck erfüllen werden.» Von Unternehmensseite kamen vom neu geformten Zementriesen LafargeHolcim positive Impulse für den SMI. Konzernchef Eric Olsen stellt eine nachhaltig steigende Dividende in Aussicht. Börsianer honorierten dies mit einem Aufschlag von mehr als 4 Prozent. SMI-Bremse und Ölbohrkonzern Transocean verlor im laufenden Jahr einen Fünftel ihrer Kapitalisierung und plant im ersten Quartal 2016 die Dekotierung bei der Schweizer Börse SIX. Damit wird ein Platz im SMI frei.

Das Produkt

Bedachte Anleger können mit dem Discount-Zertifikat (ISIN CH0279930322) der UBS auf einen erneuten Vorstoss auf die 9000-Punkte-Marke setzen. Dabei hat der Index aber noch etwas Zeit, um dieses Niveau zu erreichen. Steht der SMI beim Schlussfixing vom 18. März 2016 mindestens auf der erwähnten runden Marke, hier befindet sich das Cap, wirft das Rabatt-Papier eine Rendite von 3,7 Prozent (12,4 Prozent p.a.) ab.

Ferrari: Schnelle Rendite im Seitwärtsgang

Szenario Einzelwert Die erste Rennrunde nach dem Börsengang Ende Oktober an der Wall Street absolvierte die Ferrari-Aktie noch in einem Spitzentempo. Vom IPO-Preis bei 52 Dollar ging es rasch auf über 60 Dollar hoch. Doch bereits kurze Zeit später kam es zu einer Vollbremsung, und der Börsenneuling rutschte in den 40er-Bereich ab. Hier scheint die Aktie nun aber einen Boden zu finden, zumal die Italiener gerade dabei sind, sich erneut für den Kapitalmarkt «aufzuhübschen». Der Mutterkonzern Fiat Chrysler Automobiles (FCA) strebt nun auch ein Listing an der Börse in Mailand an. Aktuell hält FCA noch 80 Prozent an der Luxusmarke und möchte diese im Januar des kommenden Jahres an die Ferrari-Anteilseigner verteilen.

Das Produkt Wer zumindest von einer stabilen Entwicklung in den kommenden drei Monaten im Zuge des Börsengangs in Italien ausgeht, kann mit dem kurzlaufenden Barrier Reverse Convertible (ISIN CH0292587448) der Bank Vontobel eine stolze Rendite von 6,8 Prozent oder 32,5 Prozent p.a. erzielen. Die Laufzeit endet bereits am 19. Februar 2016. Um den Gewinn sicher einfahren zu können, darf der Auto-Titel seine Barriere bei 40,34 Dollar – ein Abstand von knapp 12 Prozent zum derzeitigen Kursniveau – nicht verletzen.