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Gold – da sind schnelle Kursgewinne drin

Gold: Das Edelmetall könnte vor einem neuen Preisschub stehen. Keystone

Nach einem schnellen Plus im Januar bietet sich bei Gold jetzt die nächste Chance auf Kursgewinne. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Preis bis Ende Jahr um 10 Prozent steigen wird.

Von Georg Pröbstl
am 11.06.2015

Auf den ersten Blick: Wenig los beim Edelmetall. So könnte man den Kursverlauf von Gold in den letzten zwei Jahren beschreiben. Immerhin läuft der Preis des gelben Metalls seit dem Absturz von den hohen Leveln Anfang 2013 um rund 400 Dollar seit Mai 2013 in einer vergleichsweise engen Handelsspanne zwischen rund 1150 und 1400 Dollar je Unze.

Kursphantasie scheint im Moment auch nicht in Sicht zu sein: Der Rohstoffboom ist tot, von Inflation ist weit und breit nichts zu sehen und auch als Kriseninvestment benötigt derzeit angesichts fehlender Panik und Angst kein Mensch Goldbarren.

10 Prozent bis Ende 2015 sind drin

Dennoch könnte es jetzt bei Gold schon kurzfristig betrachtet die nächste Gewinnchance geben. Schon Anfang Januar konnten Leser auf Empfehlung von stocksDIGITAL innert weniger Wochen mit Gold 10 Prozent und mit dem empfohlenen Call auf das Metall sogar mehr als 30 Prozent verdienen. Jetzt scheinen ähnlich hohe Steigerungen möglich zu sein. Und zwar schon in den nächsten Monaten oder gar Wochen. Auf jeden Fall bis zum Jahresende.

Das Potenzial wird beim Blick auf den Gold-Chart deutlich. 1995, 1996 und im Jahr 2000 gab es zwischen der zweiten Juni-Woche und dem Jahresende so gut wie keine Kursbewegung. Vielmehr schwankte der Unzenpreis in diesen Jahren in der Regel in einer sehr engen Bandbreite von etwa 20 Dollar. Im Jahr 1998 und 2008 waren vom 12. Juni bis zum Jahresschluss immerhin bis zu rund 6,5 und 8,5 Prozent Kursgewinn drin. Nichts zu holen, war hingegen im Jahr 1997 und im 2014. Beide Jahre brachten von Mitte Juni bis Ende Dezember maximal eine Nullstelle oder sogar einen leichten Kursrückgang.

Hohe Wahrscheinlichkeit auf Kursgewinne bis zum Jahresschluss

In den anderen Jahren seit 1995 – also in 13 von 20 Jahren – lieferte Gold allerdings zwischen der zweiten Juni-Woche und dem Jahresende Kursgewinne im zweistelligen Prozentbereich. Da waren teilweise mehr als 30 Prozent und mehr als 10 Prozent teilweise innert weniger Wochen verdient.

Am Goldmarkt selbst sieht es im Moment folgendermassen aus: Nach Angaben der Branchenorganisation World Gold Council ist der Goldmarkt derzeit ziemlich ausgeglichen. Zwar fiel weltweit die Goldnachfrage im ersten Quartal um knapp 1 Prozent von 1089,9 Tonnen auf 1079,3 Tonnen, doch auch das Angebot stagnierte bei rund 1100 Tonnen. Bemerkenswert ist übrigens das Plus der Goldnachfrage von rund 4 Prozent seitens der Investoren. Wie das World Gold Council berichtet, war das erste Quartal 2015 nämlich der erste Dreimonatszeitraum seit dem Schlussquartal 2012 mit positiven Mittelzuflüssen in ETFs.

Wichtige Charthürden sind erreicht – das bietet schon kurzfristig Phantasie

Der Goldpreis bekommt damit seitens der Marktsituation zwar im Moment keine Phantasie, doch bestehen nicht nur wie oben geschildert aus dem langfristigen Kursverlauf gute Chancen auf Gewinne bis zum Jahresende, sondern auch aufgrund des aktuellen Chartbildes. Denn Gold hat die 100-Tage-Linie so gut wie erreicht. Dann sind auch die wichtige psychologische Marke und der Widerstand bei 1200 Dollar nicht mehr weit entfernt. Ziemlich genau an dieser Hürde verläuft auch die 200-Tage-Linie. Werden alle diese Marken erreicht, könnte das bei Gold einen Schub auslösen.

Nicht zu risikofreudige Anleger, die dieses Kurssteigerungsszenario spielen wollen, setzen mit einem Call auf ein Kursplus bis zum Jahresende von 5 Prozent als Obergrenze und wählen dabei einen noch nicht allzu spekulativen Knock-out mit 13er-Hebel (ISIN: CH0256310878, Hebel 13,8, Laufzeit endlos, Knock-out und Basis jeweils 1100,18 Dollar). Steigt Gold auf 1250 Dollar, sind mit dem Call rund 50 Prozent verdient, fällt Gold allerdings unter die Unterstützung bei rund 1150 Dollar, ziehen vorsichtige Anleger die Notbremse und steigen aus.

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