Die Autoneum-Aktie bleibt an der 200-Franken-Marke dran. Jetzt, kurz vor der Generalversammlung vom 16. April, steigt da die Spannung. Kommen neue Impluse vom Autozulieferer, und kann die Aktie nun die 200er-Hürde nachhaltig überspringen? Nachdem der Konzern aus Winterthur in den letzten Monaten mehrfach die Latte höher legen konnte, stehen die Chancen für weitere Wachstumsimpulse nicht schlecht.

Während sich bei Autoneum Abwarten schon nächste Woche bezahlt machen könnte, wurde Nationale Suisse in der vergangenen Woche vom Researchhaus theScreener.com, welches das Musterdepot von stocksDIGITAL automatisiert führt, mit einem Plus von 56,1 Prozent verkauft.

Leonteq – Kursvervierfachung und weiteres Potenzial

Dafür kam als Neuaufnahme Leonteq ins Depot. Der Finanzdienstleister hat sich seit seinem Börsengang im November 2012 zu einer ähnlichen Erfolgsgeschichte entwickelt wie unser Vorzeigewert Autoneum: Auch die Aktie des Spezialisten für Derivate konnte sich in weniger als zwei Jahren in etwa vervierfachen.

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Operativ sind die Zuwächse untermauert. So zeigen alle wichtigen Unternehmensdaten steil nach oben. Im vergangenen Jahr kletterte die Zahl der Kunden des Konzerns aus Zürich um 13 Prozent auf 658, und die Erlöse stiegen um 24 Prozent auf 158,4 Millionen Franken. Da die operativen Kosten lediglich um 8 Prozent zunahmen, verdoppelte sich der Gewinn vor Steuern auf 43,5 Millionen Franken. Das Ergebnis je Aktie lag bei 5.82 Franken. In diesem Jahr ist weiteres Wachstum zu erwarten. Anleger merken sich den 17. April vor. An diesem Tag findet die Leonteq-Generalversammlung statt und bringt möglicherweise wie bei Autoneum frische Impulse für den Aktienkurs. Jedenfalls legte die Notierung kurz nach der Präsentation der 2013er-Zahlen im März erst einmal eine Wachstumspause ein.

Ypsomed zeigt relative Stärke

Kursgewinne von rund 2 Prozent lieferte Ypsomed in den vergangenen Tagen. Die Vorlage der Geschäftszahlen für das Jahr 2013/14 dürfte zwar erst ab Mitte Mai sein, aber seit rund drei Wochen glänzt die Aktie des Medizintechnikunternehmens trotz meldungsarmer Zeit durch relative Stärke und konnte dabei um rund 5 Prozent zulegen. Das Fünfjahreshoch und der Widerstand um 80 Franken wurden dabei bereits im Januar und März getestet. Möglicherweise schafft die Aktie schon bald den Sprung über diese Hürde und kann dann ihre Seitwärtsrange von Anfang Januar nach oben verlassen.

Wenig erfreulich ist hingegen derzeit die Entwicklung bei Logitech. Der Kurs des Herstellers von Computerzubehör gab in den letzten Tagen deutlich nach. Da hilft nur eines: Die Quartalszahlen vom 23. April abwarten.