Szenario Gesamtmarkt Der jüngste Crash hat im SMI charttechnisch betrachtet enormen Schaden hinterlassen. Neben der 200-Tage-Linie durchbrach der Index die psychologisch wichtige 9000er-Marke. Daraufhin stürzte er bis 8155,10 Zähler ab. Mittlerweile konnte der SMI allerdings wieder Boden gutmachen. Am Donnerstagvormittag näherten sich die 20 Blue Chips bereits dem Bereich von 8800 Punkten an. Hier verläuft eine Unterstützung, die nun zwar zum Widerstand mutieren könnte, doch angesichts des kurzfristig überverkauften Chartbilds könnte es zum Sprung über diese Hürde kommen. Dann könnte der SMI rasch die 9000-Punkte-Linie sowie den erwähnten gleitenden 200-Tage-Durchschnitt bei rund 9100 Punkten ins Visier nehmen.

Das Produkt Mutige Anleger setzen mit einem Long-Faktor-Zertifikat (ISIN DE000CZ33QD9) auf dieses Szenario. Das Commerzbank-Derivat nimmt mit einem konstanten Hebel von vier an steigenden Kursen beim SMI teil. Anders als beim Warrant hat die implizite Volatilität dort keinen Einfluss auf den Preis des Zertifikats, was im derzeit hektischen Börsenumfeld von Vorteil ist. Dennoch bleiben stattliche Verlustrisiken, falls die Märkte in den Risk-off-Modus zurückkehren und der Basiswert weiter korrigiert.

Nikkei nimmt 200-Tage-Linie ins Visier

Szenario Einzelwert Das Timing für die Empfehlung japanischer Aktien vor einer Woche war nicht optimal – danach geriet der Nikkei 225 nämlich voll in den Sog des globalen Börsenausverkaufs. Innert drei Tagen brach der japanische Leitindex um mehr als einen Zehntel ein. Allerdings hat sich an den fundamentalen Daten, die für ein Engagement an der Börse Tokio sprechen, kaum etwas geändert. Die zuletzt schwachen Konjunkturdaten lassen eine Fortsetzung oder sogar Ausweitung der stimulierenden Fiskal- und Geldpolitik – Stichwort «Abenomics» – erwarten. Gleichzeitig horten die Unternehmen hohe Cashbestände und könnten daher ihre Dividendenzahlungen respektive Aktienrückkaufe forcieren. Für einen Rebound spricht auch das Chartbild. Der Nikkei 225 drehte im Bereich der wichtigen Unterstützung bei 18'000 Punkten nach oben und nimmt nun die rund 1000 Zähler höher verlaufende 200-Tage-Linie ins Visier.

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Das Produkt Auf die Rückeroberung des gleitenden Durchschnitts können Anleger mit einem Tracker-Zertifikat (ISIN CH0013127300) der UBS setzen. Das bereits vor knapp 14 Jahren lancierte Derivat folgt dem Nikkei 225 ohne Laufzeitbegrenzung. Dabei fallen keine Gebühren an. Zu beachten gilt es jedoch das Wechselkursrisiko, da die Produktvaluta Franken von der Indexwährung japanischer Yen abweicht.