Szenario Gesamtmarkt: Einmal mehr standen die Aktienmärkte diese Woche im Bann wichtiger Notenbanken. Am Mittwoch gab die Fed ihr Statement ab und schraubte die Zinsprojektion weiter nach oben. Gleichzeitig reduzierte die US-Notenbank den monatlichen Anleihenkauf im erwarteten Rahmen. Kontinuität gab es tags darauf auch von der Schweizerischen Nationalbank. Sie hält sowohl am Leitzins als auch am Euro-Mindestkurs fest. Vor allem das Fed-Statement sorgte an den Märkten für eine positive Stimmung. Der S&P 500 ging am Mittwoch mit einem neuen Rekord aus dem Handel. Dem SMI halfen die News, den Widerstand bei 8'700 Punkten ins Visier zu nehmen.

Das Produkt: Spekulativ orientierte Anleger können mit einem Faktor-Zertifikat (ISIN DE000CZ33QD9) kurzfristig darauf setzen, dass den heimischen Blue Chips der Ausbruch nach oben gelingen wird. Das von der Commerzbank lancierte Produkt nimmt mit einem konstanten Hebel von vier an Kurssteigerungen beim SMI teil. Anders als bei klassischen Warrants spielt dabei die implizite Volatilität keine Rolle. Gleichwohl drohen überproportionale Verluste, falls der Leitindex nach unten abtauchen sollte.

Mit Hebel auf das schwarze Gold setzen

Szenario Einzelwert: Am Ölmarkt lässt sich momentan der immense Einfluss der politischen Risikoprämie beobachten. Der Vormarsch von Extremisten im Nordirak sorgte für eine deutliche Ausweitung dieses wichtigen Preisparameters. Dementsprechend verteuerte sich sowohl die Nordseesorte Brent als auch das US-Pendant West Texas Intermediate (WTI) deutlich. Auf Sicht von einem Monat steht für beide Gattungen ein Plus von mehr als 4 Prozent zu Buche. Dem WTI gelang damit im dritten Anlauf der Ausbruch über den horizontalen Widerstand bei 105 US-Dollar.

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Das Produkt: Auf weiter steigende Notierungen ist eine Neuemission von Leonteq ausgerichtet. Das Outperformance-Zertifikat (ISIN CH0242045075) mit Zeichnungsfrist bis 20. Juni nimmt mit einer Partizipationsrate von 275 Prozent an einer Aufwärtsbewegung beim WTI teil. Die Laufzeit des in US-Dollar laufenden Produkts endet bereits am 23. Dezember. Nach unten wirkt der Hebel nicht. Sollte das schwarze Gold zum Verfall unter dem Anfangsniveau notieren, nimmt der Anleger eins zu eins am Rückgang des nächstfälligen Terminkontrakts teil.