Szenario Gesamtmarkt: Woche für Woche dominieren beim SMI die negativen Vorzeichen. Mehr als 4 Prozent hat der Index in den vergangenen fünf Handelstagen verloren, und dadurch ist er endgültig unter die Marke von 8000 Punkte getaucht. Den SMI nach unten, zogen insbesondere die Bank-Valoren, beispielsweise verlor die Credit Suisse in diesem Zeitraum nahezu einen Fünftel ihres Börsenwertes. Einen Erholungsversuch des Index machte danach am Mittwoch die US-Notenbank zunichte. Bei einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus verwies Janet Yellen auf die Gefahren durch die Konjunkturabkühlung in China und auf die jüngsten Verwerfungen an den Finanzmärkten. Damit machte sie gleichzeitig klar, dass die Fed nicht so richtig weiss, wie es mit dem veränderten Zinszyklus weitergehen soll. Folglich herrscht Unsicherheit an den Märkten, und dies wiederum führt zu fallenden Kursen. Eine wichtige Supportzone ist beim SMI im Bereich von 7400 Punkten auszumachen. Dieses Niveau leistete 2013 eine gute Unterstützung.

Das Produkt: Das Bonus-Zertifikat (ISIN CH0257311206) von Julius Bär auf den SMI ist für Anleger interessant, die allmählich an eine Kursberuhigung respektive an eine Wende glauben. Nach unten schützt eine Barriere bei 6120,87 Punkten vor Verlusten, ein Abstand von rund einem Fünftel zum aktuellen Kurs. Sollte der Index die Schwelle bis zur Fälligkeit am 23. Januar 2017 unversehrt lassen, ist mindestens die Bonus-Rendite von 12,4 Prozent p.a. drin. An Notierungen oberhalb des Bonuslevels bei 8650,83 Punkten nimmt das Zertifikat eins zu eins teil. Sollte die Barriere brechen, schaltet sich der Bonus-Mechanismus ab, und das Produkt hängt vollständig vom Verlauf des Basiswertes ab.

Ölpreisverfall – inverse-Struktur bringt Gewinne

Szenario Einzelwert: Ein Blick auf den Ein-Monats-Chart des Ölpreises der Sorte WTI zeigt einen heftigen Zick-Zack-Kurs zwischen 28 und 34 Dollar. Zuletzt tendierte das schwarze Gold allerdings wieder gegen Süden. Damit folgt die Kurve dem Drei-Monats-Trend, welcher dem Fass Öl einen Verlust von rund einem Drittel bescherte. Für Verunsicherung sorgte jüngst, dass die US-Energiebehörde EIA ihre Prognosen für die Nachfrage nach Öl für die kommenden zwei Jahre senkte. Hoffnung schürte hingegen eine Meldung, dass die Regierung in Teheran zu Gesprächen mit Saudi-Arabien über die Lage am Ölmarkt bereit sei. Marktteilnehmer glauben aber nicht an eine nachhaltige Zusammenarbeit der beiden zerstrittenen Regierungen. Alles in allem spricht die derzeitige Situation nicht für schnell steigende Ölpreise.

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Das Produkt: Diesen Umstand können Anleger mit dem neuen Inverse Barrier Reverse Convertible (ISIN CH0301797939) von Leonteq Rechnung tragen. Das noch bis zum 12. Februar in der Zeichnung stehende Produkt garantiert am 24. Mai 2016 eine Couponzahlung in der Höhe von 7,25 Prozent, hochgerechnet 29 Prozent p.a. Diese maximale Renditechance wird erreicht, sofern der WTI-Kurs keinen starken Rebound hinlegt. Die Barriere von 150 Prozent lässt dem Basiswert aber reichlich Spielraum nach oben. Bleibt die Schwelle unberührt, kommt der Nominalwert vollständig zur Rückzahlung. Das in Franken aufgelegte Produkt besitzt darüber hinaus eine Quanto-Funktion.