Szenario Gesamtmarkt: Die zwischenzeitlich drohende Eskalation auf der Halbinsel Krim kam dem SMI diese Woche in die Quere. Jedenfalls ist der Angriff auf die Widerstandszone bei 8500 Punkten zunächst gescheitert. Allerdings drehte der Leitindex knapp vor der 55-Tage-Linie nach oben. Damit hat auch die Unterstützung im Bereich von 8300 Punkten Bestand. Nun macht sich der SMI bereits wieder daran, das 8500er-Terrain zu überspringen.

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Das Produkt: Die Möglichkeit, auf einen Erfolg dieses Unterfangens zu spekulieren, bietet ein Faktor-Zertifikat (ISIN: DE000CZ33QD9) der Commerzbank. Dieses Long-Produkt bringt einen konstanten Hebel von vier mit. Anders als bei klassischen Warrants hat zudem die implizite Volatilität keinen Einfluss auf die Kursstellung des Open-End-Papiers. Ungeachtet dessen gilt: Geht das zugrunde liegende Trading-Kalkül nicht auf, drohen überproportionale Verluste.

Hohe Rendite im Seitwärtsmarkt bei RWE

Szenario Einzeltitel: Ein stattlicher Verlust von 2,7 Milliarden Euro türmte sich bei RWE im 2013 auf. Grund: Hohe Abschreibungen und schlecht ausgelastete Kohle- und Gaskraftwerke. Auch wenn das operative Ergebnis im laufenden Jahr erneut sinken wird, sind die Weichen für eine bessere Zukunft gestellt. Mit Kostensenkungen, einem Arbeitsplatzabbau, Beteiligungsverkäufen sowie mit der vorübergehenden Stilllegung von Kraftwerken möchte der Konzern dem Dilemma der Energiewende entfliehen.

Das Produkt: Analysten hatten das schwache Abschneiden bereits auf dem Zettel, und so reagierte der Dax-Titel kaum auf die Zahlen. Auf eine weitere Seitwärtsbewegung der RWE-Aktie, mit einem ordentlichen Risikopuffer auf der Unterseite, lässt sich mit dem Barrier Reverse Convertible (ISIN: CH0224175700) der ZKB setzen. Die Gewinnchance beläuft sich auf 6,8 Prozent p.a., die Barriere liegt beruhigende 25 Prozent vom aktuellen Kursniveau entfernt.