Das automatisiert vom Researchhaus thescreener.com für stocksDIGITAL geführte Musterdepot hielt den SMI auch in der vergangenen Woche weiter auf deutlichem Performance-Abstand. Zwar konnte der SMI bezogen auf den Jahresstart bei der Performance von -1,9 auf +0,1 Prozent zulegen, doch auch das Depot bringt einen Anstieg von 19,0 auf 20,8 Prozent. Die Outperformance YTD – «year to date», seit Januar – hält sich damit ziemlich stabil bei 20,7 Prozentpunkten.

Zwar gab es bei Galenica und Tamedia leichte Kursverluste und BCV, Intershop, Mobimo und Valiant brachten es nur auf eine Kursstagnation, doch schöne Kursgewinne gab es dafür bei Ypsomed, Temenos und Ascom.

Ypsomed und Temenos – wichtige Chartmarken sind erreicht

Der Spezialist für Injektionssysteme hat inzwischen die wichtige psychologische Marke von 150 Franken so gut wie erreicht. Weitere Steigerungen nach dem Sprung über diese Hürde scheinen ziemlich sicher zu sein.

Nicht zu bremsen, ist nach dem Fall der 50-Franken-Marke auch die Aktie von Temenos. Wie bei Ypsomed liegen zwar auch beim IT-Experten der Bankbranche keine gewichtigen aktuellen Nachrichten vor, doch Temenos notiert inzwischen klar auf Allzeithoch. Alle technischen Hürden sind hier überwunden, und Anleger warten deshalb schon sehr gespannt auf die Vorlage der Jahreszahlen vom 11. Februar.

Ascom – die psychologische Marke von 20 Franken ist gefallen

Deutliche Kursgewinne lieferte in den letzten Tagen auch Ascom. Die Aktie des Netzwerkspezialisten konnte nach dem Fall des Widerstands bei 18 Franken inzwischen auch die psychologische Hürde von 20 Franken überspringen. Nachdem der Titel jetzt auf einem Siebenjahreshoch notiert, könnten schon bald die 2007er-Hochs um 25 Franken ins Visier geraten. Fundamental betrachtet, ist da aber noch Geduld angesagt. Die Jahreszahlen kommen nämlich erst am 9. März.

Neben diesen Kursgewinnen gab es auch einen Wechsel im Depot. Vor wenigen Tagen schied Interroll mit einem kleinen Plus von 5,1 Prozent seit September aus. An die Stelle des Logistik- und Automationsexperten rückte Conzzeta in das Portfolio auf.

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Conzzeta – auch hier herrscht derzeit Meldungsflaute, aber der Chart ist vielversprechend

Operativ gab es zwar seit der Meldung der Halbjahreszahlen Mitte August nichts Neues mehr aus der Firmenzentrale der Industriegruppe aus Zürich – Conzzeta konnte in den sechs Monaten organisch um 4,9 Prozent wachsen –, doch charttechnisch sieht es vielversprechend aus. Die Aktie konnte Anfang November von der Unterstützungszone im Bereich von 600 Franken nach oben abdrehen und läuft derzeit inmitten ihrer Trading-Range aus 2014. Anleger setzen auf weitere Steigerungen in Richtung der oberen Begrenzungslinie der Handelsspanne um 700 Franken.