Szenario Gesamtmarkt: Betrachtet man das grosse Bild im SMI, sieht es rosig aus für die heimischen Blue Chips. Peu à peu arbeitet sich das 20er-Team seit Jahren nach oben. Um rund 90 Prozent legte der SMI seit Mitte 2011 zu. Auch, wenn es zwischenzeitlich immer wieder zu Rücksetzern gekommen ist, das Chartbild ist stets positiv geblieben. Mitte 2013 ist es zu einem «Golden Cross» gekommen, als die 100-Tage-Linie den 200-Tage-Durchschnitt von unten nach oben durchstossen hat. Dies gilt als wichtiges technisches Zeichen für einen anhaltenden Aufschwung. Diese Situation hat bis heute Bestand. Die 100-Tage-Linie befindet sich bei rund 8800 Punkten, die 200-Tage-Linie verläuft knapp unter der 8000er-Marke. Die beiden gleitenden Durchschnitte bieten dem SMI eine gute Unterstützung auf seiner Klettertour.

Das Produkt: Langfristig orientierte Anleger, die kurzzeitige Schwankungen problemlos überstehen möchten, können einen Blick auf die ProNote der Credit Suisse (ISIN CH0300128300) mit Partizipation beim SMI werfen. Das brandneue Kapitalschutz-Produkt wirft einen garantierten Coupon von 0,5 Prozent p.a. ab. An Kursavancen des Index nimmt die auf US-Dollar lautende ProNote eins zu eins teil. Sollte also der SMI am Ende der Laufzeit in fünf Jahren im Plus notieren, bekommen Anleger die Performance zuzüglich zum Coupon ausbezahlt. Im schlechtesten Fall, also, wenn der Index ins negative Terrain abtaucht, kommt es nur zur Ausschüttung der Coupons von insgesamt 2,50 Prozent p.a. Zu Verlusten kann es nicht kommen, der Nominalwert ist zu 100 Prozent geschützt.

Eine Wette auf die US-Zinsen

Szenario Einzelwert: Am 16. Dezember endet die letzte geldpolitische Sitzung der US-Notenbank. Das Gros der Marktteilnehmer geht davon aus, dass die Fed dann die Zinswende einläuten wird. Laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters taxieren Händler die Wahrscheinlichkeit dafür auf 70 Prozent. Sollte sich Notenbankpräsidentin Janet Yellen zu diesem Schritt durchringen, wäre es die erste Erhöhung seit 2006. Die jüngsten Konjunkturdaten liefern die nötige Grundlage für ein Anziehen der Zinsschraube. Der Arbeitsmarktbericht für Oktober signalisierte Vollbeschäftigung, das Verbrauchervertrauen zog im November stärker an als erwartet und die Erholung am Immobilienmarkt setzt sich fort.

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Das Produkt: Julius Bär greift dieses Thema mit einem speziellen Barrier Reverse Convertible (ISIN CH0263889187) auf. Das Produkt, das noch bis zum 9. Dezember in der Zeichnung steht, basiert auf der 10-Jahres-USD-Swap-Rate und beinhaltet einen garantierten Coupon von 4,50 Prozent. Für den Fall, dass der Basiswert am 2. Dezember 2016 über der Barriere von 70 Prozent des Anfangskurses notiert, wird der Nominalwert vollständig zurückgezahlt. Sollte die Swap Rate hingegen um 30 Prozent oder mehr nachgeben, richtet sich die Rückzahlung nach dem Stand der Zehn-Jahres-USD-Swap-Rate. Aufgrund der LastLook-Barrierebeobachtung hat der Basiswert während der Laufzeit freien Lauf.