Das Auf und Ab im Depot hält an. Nachdem das von thescreener.com für StocksDIGITAL automatisiert geführte Musterdepot schon in den vergangenen Wochen im Vergleich zum SMI mehrmals deutlich zurückfiel und dann aber auch mehrfach schnell wieder kräftig nach oben schoss, büsste das Portfolio in der vergangenen Woche seinen Vorsprung zum breiten Aktienmarkt nun erneut wieder ein. Die Performance der zehn Depotwerte seit Jahresanfang rutschte dabei von +3,0 Prozent auf +1,4 Prozent nach unten. Der SMI büsste hingegen nur 0,4 Prozentpunkte auf ein Plus von 2,4 Prozent YTD – Year to date, also seit Jahresanfang – ein.

Zu den wenigen Lichtblicken im Depot zählte in der vergangenen Woche die Aktie von Dätwyler. Der Industriezulieferer schaffte ein Wochenplus von rund 3 Prozent und konnte dabei nicht nur ein neues Allzeithoch erklimmen, sondern nach mehrmonatigem Seitwärstlauf auch aus der Trading Range nach oben ausbrechen und dadurch den Widerstand um 139 Franken knacken. Möglicherweise kann der Titeln nun nach seiner Konsolidierung seit Mitte Januar jetzt wieder neue Dynamik im Aufwärtstrend entwickeln.

Forbo verteidigt die 900-Franken-Zone

Ein leichtes Kursplus verbucht das Depot auch bei Forbo Holding. Die Aktie konnte in den letzten Tagen die 900-Franken-Marke durchstossen und hält sich knapp über dem Wert. Seit einigen Wochen bildet sich hier eine technische Unterstützungszone heraus, die möglicherweise grössere Kursrückgänge verhindern kann.

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Vor wenigen Tagen konnte auch Tecan mit rund 110 Franken das höchste Kursniveau seit 2002 markieren. Der Level hielt jedoch nur kurz, ein weiterer Auftrieb blieb vorerst aus, und es kam zum leichten Kursrückgang.

Ypsomed übertrifft die Prognosen

Einen Rücksetzer vom Peak gab es auch bei Ypsomed. Nachdem das Medizintechnikunternehmen im April noch einen rasanten Lauf hingelegt hatte und die 100-Franken-Marke Anfang Mai im Rahmen eines Kurszackens schon zum Greifen nahe war, korrigierte der Titel in den letzten Tagen und dreht kurz vor Erreichen dieser wichtigen psychologischen Hürde nach unten weg.

Dabei konnte die Holding Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 überraschend ausbauen und die Prognosen des Managements übertreffen. Die Erlöse kletterten um 13 auf 276 Millionen Franken, der operative Gewinn verdreifachte sich auf 16 Millionen Franken. Der Gewinn nach Steuern kletterte dabei von 12 auf 14 Millionen Franken. Nach den Zahlen über den Prognosen warten Anleger jetzt gespannt auf die Präsentation der kompletten Jahreszahlen am 27. Mai. Möglicherweise können positive Aussagen zu Geschäftsgang und Perspektiven dann den nächsten Sturm auf die 100er-Marke einleiten.

Die Ex-Dividende hat bald wieder aufgeholt

Auf den ersten Blick einen grösseren Rückschlag gab es bei der VP Bank. Die Notierung gab per Wochenvergleich rund 2 Prozentpunkte nach. Allerdings kam beim Vaduzer Geldhaus Anfang Woche die Dividende von 3.50 Franken zur Auszahlung. Der rein rechnerische Dividendenabschlag von rund 4 Prozent wurde damit zum Teil bereits wieder ausgeglichen. Trotz des Dividendenabschlags konnte die Aktie auch die Unterstützung um 87 Franken wieder zurückerobern. Anleger setzen nun darauf, dass die Notierung von hier wie schon Ende November rasch in Richtung 95 Franken durchstarten kann.

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