Noch während die fünfte Staffel der TV-Kultserie «Stromberg» auf Pro 7 läuft, hat die Produktionsfirma Brainpool vor Wochenfrist die Pläne für einen Kinofilm bekanntgegeben. Das Besondere daran: Für die Produktion werden die Fans zur Kasse gebeten - im Gegenzug partizipieren sie am Besuchererfolg.

Obwohl die Investitionsphase noch bis 15. März 2012 läuft, ist bereits die Hälfte der verfügbaren Anteile gezeichnet worden: Seit 15. Dezember sind mehr als 680'000 Euro zusammengekommen. «Die ersten sieben Tage waren grandios», resümiert Produzent Ralf Husmann.

Wer sich an den Produktionskosten beteiligt, erwirbt aus anlagetechnischer Sicht eine Option, die sich lediglich auf den inneren Wert (konkret: Anzahl verkaufte Tickets) bezieht: Der Breakeven für die 100-prozentige Rückzahlung des eingesetzten Kapitals liegt bei einer Million Kinobesucher, was angesichts des derzeitigen Hypes nicht als Ding der Unmöglichkeit gilt. Löst mehr als eine Millionen Zuschauer an der Kinokasse ein Ticket für «Stromberg - der Film», verdient der Investor mit - der Einsatz wird gehebelt.

Ein Anteilschein ist für 50 Euro erhältlich. Wer sogar 1000 Euro investiert, erhält nebst weiteren Fan-Devotionalien eine namentliche Erwähnung im Abspann. Wird die Investitionssumme von 1 Million Euro erreicht, soll die Produktion Ende 2012 starten. Der Kinostart ist für Frühjahr 2013 geplant.

(vst/tno)

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